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Suche nach einem Spielmacher dauert an – Marius Bülter als Übergangslösung?

Rouven Schröder
Foto: imago images

Mit Marvin Pieringer und Marius Bülter hat der FC Schalke 04 rund um das vergangene Wochenende zwei neue Offensivkräfte verpflichtet, die aktuell bereits mit ihren neuen Kollegen im Trainingslager im österreichischen Mittersill weilen. Noch nicht gefunden wurde hingegen die noch gesuchte Kreativkraft für das offensive Mittelfeld, die die Spitzen um den ebenfalls neuen Mittelstürmer Simon Terodde einsetzen soll.

Mit Philipp Klement (VfB Stuttgart), den mittlerweile aber auch der 1. FC Köln umwerben soll, und Marcel Hartel (Arminia Bielefeld) werden für die vakante Zehner-Position, für die der auf der Verkaufsliste stehende Amine Harit wohl schon alleine aus Kostengründen nicht mehr in Frage kommt, seit längerem zwei Kandidaten heiß gehandelt. Nach Informationen der „Bild“ fehlt es Schalke aktuell aber noch an den finanziellen Möglichkeiten, um einen entsprechenden Transfer samt Ablöse und Gehalt zu stemmen.

Schröder will im Rahmen des Machbaren bleiben

„Wir hatten schon das ein oder andere Gespräch, werden aber keine Dinge machen, die wir nicht machen können“, betonte Sportdirektor Rouven Schröder in diesem Zusammenhang im Rahmen eines Austauschs mit Fans, großen Wert auf wirtschaftliche Vernunft zu legen. Gleichzeitig machte Schröder aber, wiederum mit Einschränkungen, auch kein Geheimnis daraus, noch eine Verstärkung für die Kreativzentrale realisieren zu wollen: „Es ist klar, dass wir uns auf der Position noch umschauen. Es muss aber auch passen und finanzierbar sein.“

Zumindest als Übergangslösung im Training sowie in den anstehenden Testspielen gegen Zenit St. Petersburg (3. Juli) und Shakhtar Donezk (9. Juli) plant Trainer Dimitrios Grammozis nun laut „Bild“ mit Bülter in zentraler Rolle im offensiven Mittelfeld. Sollte der Neuzugang vom 1. FC Union Berlin dort überzeugen, könnte sich eine Neuverpflichtung möglicherweise auch von selbst erledigen.