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Clemens Tönnies macht sich Sorgen, „dass Schalke durchgereicht wird“

Clemens Tönnies
Foto: imago images

Während die Vorbereitung auf die neue Saison angelaufen ist und in den den vergangenen Tagen mit Marvin Pieringer (SC Freiburg) und Marius Bülter (1. FC Union Berlin) zwei weitere Verstärkungen präsentiert werden konnten, hat sich nun Clemens Tönnies in der „Welt am Sonntag“ sorgenvoll zur Zukunft des FC Schalke 04 geäußert.


Der ehemalige Klubboss hat mit Blick auf andere Traditionsklubs die Befürchtung, dass es Schalke ähnlich ergehen könnte: „Ich habe große Sorge, dass Schalke durchgereicht wird wie andere Klubs – schauen Sie sich die Entwicklung großer Vereine wie 1860 München oder Kaiserslautern an.“

Zugleich äußerte Tönnies Kritik daran, wie S04 dem Abstieg entgegengesteuert ist: „Ich bin Schalker durch und durch, aber in dieser Phase konnte ich mich, mit dem was dort passiert, nicht mehr identifizieren“, so der 65-Jährige, der betonte, dass er durchaus Gewehr bei Fuß gestanden hätte: „Jederzeit hätte man mich fragen können. Aber die Verantwortlichen wollten sich emanzipieren.“

Pläne für ein „neues Schalke“

Verraten hat Tönnies überdies, dass hinter den Kulissen die Pläne für eine Neuaufstellung des gesamten Vereins schon weit gediehen sind bzw. waren: „Ich kann Ihnen sagen, dass das Konzept für ein neues Schalke fix und fertig in der Schublade liegt. Das hatte ich noch mit dem ehemaligen Vorstand erarbeitet. Dabei geht es um eine KGaA, also eine Kommanditgesellschaft auf Aktien, sprich Schalke gehört allen Mitgliedern, womit die Sicherstellung des Wertes von Schalke 04 gewährleistet wäre“.

Ob dieses Konzept jemals umgesetzt wird, ist allerdings nach dem Aus von Tönnies, der nach eigenen Angaben gerne noch „ein, zwei Jahre“ weitergemacht hätte, fraglich.

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