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Schröder verhandelt erfolgreich – Uth geht ohne Abfindung

Rouven Schröder
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Gestern wurde dann schließlich auch noch Vollzug gemeldet beim sich schon lange abzeichnenden Wechsel von Mark Uth zurück zum 1. FC Köln. Die Konditionen dieses Transfers sind dabei durchaus positiv für den FC Schalke 04 zu nennen, wie der Kicker zu berichten weiß.

Einerseits erzielt man zwar keinerlei Ablöse für einen Stürmer, der in funktionierenden Teams schon häufiger seine Tauglichkeit für die Bundesliga unter Beweis gestellt hat. Doch die Ausgangslage war schließlich allen Beteiligten bekannt. Schalke 04 wollte Mark Uth unbedingt an einen anderen Club abgeben, um dessen immense Gehaltskosten einzusparen. Dieser Umstand und die Auswirkungen der Corona-Krise machten es recht unwahrscheinlich, jemanden zu finden, der eine nennenswerte Ablöse für Mark Uth bezahlen würde.

Auf der anderen Seite war da aber auch die Situation des Spielers, der noch Vertrag für eine Saison auf Schalke hatte. Und in dieser Saison eben gut und damit auch besser verdient hätte als dies bei seinem neuen Club 1. FC Köln der Fall sein wird. Normalerweise wäre in solchen Fällen eine Abfindung für Mark Uth marktüblich gewesen.

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Uth verzichtet auf viel Geld

Doch Schalkes Sportdirektor Rouven Schröder bewerkstelligte es, dass Mark Uth komplett auf eine solche Abfindung verzichtete. Somit hat Schalke in seinem Fall das Ziel erreicht, ihn von der Gehaltsliste streichen zu können, ohne einen Cent dafür selbst aufwenden zu müssen. Gute Arbeit von Schröder in einem durchaus nicht einfachen Fall.

Ähnliches war ihm schon wenige Tage zuvor gelungen. Mit dem ebenfalls den Club verlassenden Sebastian Rudy einigte man sich darauf, dass dieser lediglich zwei der eigentlich ausstehenden zwölf Monatsgehälter für die Auflösung des Vertrags erhält. Das ist ein Betrag deutlich unter einer Million Euro, für die Schalke 04 nun gleich zwei dicke Batzen weniger an monatlichem Gehalt überweisen muss.

Zudem kommt man damit wieder einen Schritt voran, um den Kader für die bald anstehende Saison zu formen. Das bringt Entlastung und macht Energien für die weiteren Aufgaben frei.