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Schalke sucht eine Kreativkraft: Marcel Hartel und Philipp Klement im Gespräch

Peter Knäbel
Foto: imago images

Wenn Trainer Dimitrios Grammozis am 17. Juni zum Trainingsauftakt des FC Schalke 04 bittet, werden neben einigen altbekannten Gesichtern und dem einen oder anderen Rückkehrer mit Thomas Ouwejan (AZ Alkmaar), Danny Latza (1. FSV Mainz 05), Simon Terodde (Hamburger SV), Victor Palsson (SV Darmstadt 98) und Marcin Kaminski (VfB Stuttgart) auch die bisherigen fünf Neuzugänge dabei sein.

Möglich indes, dass dieses Quintett in den zehn Tagen bis zum Startschuss noch vergrößert wird, halten die Schalker Verantwortlichen um Sportvorstand Peter Knäbel und Sportdirektor Rouven Schröder doch intensiv Ausschau nach weiteren Verstärkungen. Im Fokus befindet sich dabei wohl auch ein offensiver Mittelfeldspieler, der vor der künftigen Doppelsechs mit Latza und Palsson Regie führen und für Torgefahr aus der zweiten Reihe sorgen soll.

Ausleihe von Klement im Bereich des Möglichen

In diesem Zusammenhang nennt „Bild“ zwei Kandidaten, die zwar bei ihrem aktuellen Verein noch einen gültigen Bundesliga-Vertrag haben, aber wohl jeweils nur eine überschaubare Perspektive besitzen. Zum einen soll sich S04 mit Marcel Hartel beschäftigen, der bei Arminia Bielefeld sowohl in der Aufstiegssaison 2019/20 als auch in der Hinrunde der vergangenen Saison eine feste Größe war, dann aber nach dem Trainerwechsel von Uwe Neuhaus zu Frank Kramer kaum noch eine Rolle gespielt hat. Bielefeld würde den 25-Jährigen nun laut „Bild“ sogar für kleines Geld ziehen lassen.

Auch keine Unsummen dürfte zum anderen der VfB Stuttgart für Philipp Klement verlangen, bei dem aufgrund eines bis 2023 laufenden Vertrages auch eine Ausleihe im Bereich des Möglichen wäre. Der 28 Jahre alte Standardspezialist kam für die Schwaben in der zurückliegenden Saison lediglich auf 18 Einsätze (ein Tore, zwei Assists) und durfte dabei nur zwei Mal von Anfang an ran.