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Mit Uth, aber ohne Kolasinac gegen den Negativrekord

Mark Uth
Foto: imago images

In einer an Negativrekorden nicht armen Saison droht dem FC Schalke 04 am Ende noch eine weitere historische „Bestmarke“. Bislang war der SC Freiburg, der in der Saison 2004/05 mit 18 Punkten den Gang in die 2. Bundesliga antreten musste, der schlechteste Absteiger seit Einführung der Drei-Punkte-Regel zur Spielzeit 1995/96. Schalke steht nun nach 32 Spieltagen bei lediglich 13 Zählern, womit die Königsblauen gegen Eintracht Frankfurt und beim 1. FC Köln schon gewinnen müssen, um den Freiburger Negativwert nicht zu unterbieten.

Wichtig wären positive Auftritte und Ergebnisse sicherlich auch für Coach Dimitrios Grammozis, mehren sich doch im Umfeld die Stimmen, die im Sommer auch auf dem Trainerposten einen Neuanfang fordern. Bislang allerdings besitzt Grammozis, der als fünfter Trainer der Saison die Wende auch nicht mehr hinbekommen hat, zumindest öffentlich die volle Rückendeckung der Verantwortlichen um Sportvorstand Peter Knäbel.

Kolasinac fehlt gelbgesperrt

Nichtsdestotrotz würde eine gute Vorstellung gegen Frankfurt dem Ansehen von Grammozis sicherlich nicht schaden. Der 42-Jährige kann gegen die Eintracht zwar wieder auf Mark Uth zurückgreifen, der seine Gelbsperre gegen Hertha BSC (1:2) abgesessen hat, muss dafür aber nun aus dem gleichen Grund auf Sead Kolasinac verzichten.

Grundsätzlich zeigte sich Grammozis auf der Pressekonferenz am heutigen Freitag zumindest vorsichtig optimistisch: „Die Spieler geben uns nicht das Gefühl, dass sie extra gepusht werden müssen. Sie zeigen sich in den Einheiten sehr engagiert und sind gewillt, unsere Ansätze aus dem Training umzusetzen.“ Bleibt freilich abzuwarten, ob letzteres gegen die SGE, die im Kampf um die Champions League gewinnen muss, auch gelingt.