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Fan-Attacken mit Folgen für Schalke? Peter Knäbel fürchtet Image-Schaden

Peter Knäbel
Foto: imago images

Schnell abhaken wird der FC Schalke 04 den ersten Abstieg aus der Bundesliga seit 1988 sicherlich nicht können und vermutlich wird erst in einigen Wochen klar sein, welche Folgen der beispiellose Absturz in allen Bereichen haben wird. Kurzfristig geht es nun aber nur noch darum, sich ordentlich aus der Bundesliga zu verabschieden. Auch, um das Standing von Trainer Dimitrios Grammozis, aber auch des gesamten Vereins nicht weiter zu beschädigen.

Letzteres hat auch durch die Fan-Attacken auf Mannschaft und Betreuer nach der Rückkehr von der 0:1-Niederlage bei Arminia Bielefeld in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch gelitten. Diese schlagzeilenträchtigen Ereignisse haben vor allem auch bei  den Spielern Spuren hinterlassen. Sportvorstand Peter Knäbel kündigte nun in „Bild“ an, die Geschehnissen in Gesprächen aufarbeiten zu wollen und ließ dabei durchblicken, Verständnis zu haben, sollte der eine oder andere Profi zu sehr belastet sein: „Wir führen mit jedem Spieler Einzelgespräche. Fragen, was hängen geblieben ist, und bieten Hilfe an. Wenn einer die restlichen vier Partien nicht mehr für Schalke auflaufen will, kann ich mit dieser Position leben.“

Schlechtere Chancen auf dem Transfermarkt?

Knäbel, der die Angriffe gegen die Spieler schon am Mittwoch in einem vom Verein veröffentlichten Video-Interview verurteilt hatte, fürchtet indes über die laufende Saison hinaus weitere Folgen der Ereignisse an der Veltins-Arena in Form eines nachhaltigen Image-Schadens: „Da haben auch die Frauen künftiger Spieler zugeschaut…“, deutet der Sportvorstand zumindest an, dass die Fan-Übergriffe auch in Gesprächen mit potentiellen Neuzugängen thematisiert werden könnten und dabei dann sicherlich kein Pluspunkt für S04 wären.