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Knäbel verkündet Drei-Punkte-Plan für die nahe Zukunft

Peter Knäbel und Gerald Asamoah
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Vormittags dauerhaft im Amt bestätigt, legt Schalkes nun längerfristiger Sportvorstand Peter Knäbel nachmittags gleich einen Drei-Punkte-Plan vor. Dabei geht Knäbel wohl wie im Prinzip jeder Fußballinteressierte von einem definitiven Abstieg des FC Schalke 04 in wenigen Spieltagen aus. Der Kicker kennt die drei Punkte, an denen Knäbel nun vornehmlich ansetzen will.

Einen „Long-Distance-Run“ sehe er vor sich, also einen Langstreckenlauf, beim Versuch, sofort wieder Erstligist zu werden. Natürlich beobachte man bereits intensiv die 2. Liga. Neben fußballerischen Qualitäten werden dann aber auch Mentalität und Druckresistenz gefordert sein.

Seine drei Punkte aber sind konkret diese:

  • Den „Schalker Weg“ weitergehen. Man habe bereits viele Schalker Identifikationsfiguren an Bord, wie Elgert, Asamoah oder Büskens. Auch alle übrigen Schalker wolle man in Zukunft mitnehmen.
  • Den Fußball in den Vordergrund stellen. Gemeint ist damit aber wohl eher Einigkeit nach Außen, was nicht zuletzt auf die Querelen rund um die Personalie Ralf Rangnick anspielt.
  • Den Club langfristig aufstellen. Die jetzige, wenn auch negative Planungssicherheit wolle man nutzen, um ein gutes Fundament für den gesamten Club zu setzen.

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Weiter den „Schalker Weg“ gehen

Nach Knäbels Ansicht zeige die Verpflichtung von Danny Latza, dass der FC Schalke 04 auch als künftiger Zweitligist nicht an Strahlkraft verloren habe. Zudem wolle man immer auf der Suche sein, frühere und derzeitige Mitglieder der Knappenschmiede, wie es bei Latza der Fall ist, für sich zu gewinnen bzw. bei den Profis zu integrieren.

Weiteres Anliegen von Peter Knäbel soll es zudem sein, will der Kicker erfahren habe, möglichst rasch einen neuen Sportdirektor zu installieren. Welches Profil die gesuchte Person mitbringen solle, werde man aber erst in den nächsten Wochen festzurren.

Wie auch andere Schalker Verantwortliche habe zudem Aufsichtsrachef Buchta in den letzten Wochen Bedrohungen der eigenen Familie per Mail oder Social Media erlebt. Deshalb fordert er, dass man sich gemeinsam auf das Schalker Leitbild besinne und jederzeit einen fairen Umgang pflege. Die nächsten Monate, insbesondere im Falle eines auch in der zweiten Liga ausbleibenden sportlichen Erfolgs werden zeigen, um diesem Wunsch alle im Schalker Umfeld nachkommen. Knäbel selbst aber beginnt ab sofort mit der Arbeit entlang der drei von ihm heute Nachmittag skizzierten Punkte.