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Sportvorstand und Sportdirektor weiter gesucht – Drei Modelle im Gespräch

Peter Knäbel
Foto: imago images

Hinter den Kulissen laufen beim FC Schalke 04 längst die Planungen für die 2. Bundesliga, die angesichts des Rückstandes in der Tabelle auf den Relegationsplatz und ans rettende Ufer unvermeidlich sind. Noch offen ist allerdings weiterhin, wer künftig auf der Ebene der sportlichen Leitung letztlich gemeinsam mit Trainer Dimitrios Grammozis federführend für die Zusammenstellung eines neuen Kaders zuständig sein wird.

Nachdem sich in den letzten Monaten mit Sportdirektor Michael Reschke und Sportvorstand Jochen Schneider das bisher in diesem Bereich entscheidende Duo verabschiedet hat, ranken sich aktuell unverändert viele Spekulationen um die Neubesetzung beider Positionen. Dabei berichtet „Bild“ von drei Modellen, die grundsätzlich in Frage kommen.

Interne Lösung oder gleich zwei Externe?

Am kostengünstigsten wäre dabei die Installation der aktuell interimsweise gefragten Peter Knäbel und Mathias Schober, die bereits im Schalker Nachwuchs gut zusammengearbeitet haben und keine Einarbeitungszeit benötigen würde. Dieses Szenario ist zumindest wohl wahrscheinlicher als eine Lösung mit Knäbel als Sportdirektor unter Sportvorstand Erik Stoffelshaus. Letzterer bringt zwar Erfahrung aus der ersten Reihe bei Lokomotive Moskau mit und war einst unter Manager Andreas Müller auch schon auf Schalke tätig, hat sich in Deutschland aber noch nicht bewiesen. Und Knäbel scheint nur bedingt bereit, in einer solchen Konstellation ins zweite Glied zu rutschen.

Denkbar indes ist auch, dass Knäbel wieder in die Knappenschmiede zurückkehrt und beide offenen Posten extern besetzt werden. Ein Sportvorstand mit Erfahrung auf Schalke wie Stoffelshaus oder der ebenfalls weiter gehandelte Horst Heldt (1. FC Köln) könnte zusammen mit Rachid Azzouzi (SpVgg Greuther Fürth) oder dem seit seinem Aus im Dezember beim 1. FSV Mainz 05 arbeitslosen Rouven Schröder übernehmen.

Eine wirkliche Tendenz gibt es im Moment zumindest für die Öffentlichkeit indes noch nicht.