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Knäbel stemmt sich gegen den Abstieg: „Wir haben alles in die Waagschale geworfen“

Peter Knäbel
Foto: imago images

Nach dem Aus von Jochen Schneider ist Peter Knäbel (vorerst) der neue starke Mann auf Schalke. Auch wenn die sportliche Situation alles andere als rosig aussieht bei den Knappen, stemmt sich der gesamte Klub gegen den drohenden Abstieg wie der 54-jährige am Mittwoch betonte.

Im Rahmen der offiziellen Vorstellung von Dimitrios Grammozis äußerte sich Knäbel über die turbulenten vergangenen Tage auf Schalke und betonte dabei, dass alle im Klub fest davon überzeugt sind, dass man das Ruder nochmal rumreißen kann: „Die neue Zeit begann am Sonntagabend um 21:15 Uhr, als ich Teil einer Telefonkonferenz gewesen bin. Seitdem ist schon einiges passiert. Ich bin sehr froh, dass wir jetzt sagen können: Wir haben ein Team, das klare Aufgaben hat.“

Laut Knäbel hat man in der Kürze der Zeit das beste aus der aktuellen Lage herausgeholt: „Ich bin sehr froh, dass wir mit Gerald Asamoh, Mike Büskens und Matthias Schober drei Ur-Schalker haben, die gesagt haben, sie packen mit an. Wir haben alles, was Schalke an Erfahrung und Qualität zu bieten hat, in die Waagschale werfen können.“

„Der richtige Mann zur richtigen Zeit am richtigen Ort“

In den vergangenen zwei Tagen wurde zahlreiche Namen mit Schalke in Verbindung gebracht. Am Ende hat Grammozis das Rennen gemacht. Knäbel war eigenen Aussagen zufolge nach den ersten Gesprächen direkt überzeugt von dem 42-jährigen: „Der Trainer ist der wichtigste Angestellte in einem Fußballverein, deswegen haben wir uns in der Entscheidung etwas mehr Zeit gelassen. Ich glaube, dass Dimitrios Grammozis der richtige Mann zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist.“

Über seine eigene Zukunft bei en Knappen wollte sich der 54-jährige nicht wirklich äußern: „Fußball ist kein Wunschkonzert! Ich habe diese Aufgabe gerne übernommen. Es herrscht eine gute Stimmung, trotz der Umstände. Die Jungs wollen etwas zeigen, das stimmt mich positiv in Bezug auf Freitag.“