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Bericht: Wechsel von Amine Harit zum FC Villarreal offenbar kurzfristig geplatzt

Mit dem Abschied von Ozan Kabak, der zunächst bis zum Sommer und inklusive Kaufoption an den FC Liverpool verliehen wurde, sowie dem im Gegenzug vom FC Arsenal verpflichteten Shkodran Mustafi liegt ein durchaus ereignisreicher Deadline-Day hinter dem FC Schalke 04. Schenkt man einer Meldung der spanischen „Marca“ Glauben, hätte es indes beinahe noch einen weiteren, namhaften Abgang gegeben.

Das Blatt berichtet, dass sich der FC Villarreal nach gescheiterten Gesprächen mit Atletico Madrid über einen Wechsel von Vitolo um Amine Harit bemüht und vom marokkanischen Nationalspieler auch schon eine Zusage erhalten haben soll. Mit Schalke soll Villarreal zunächst über eine Ausleihe bis Saisonende inklusive Kaufoption verhandelt haben, ehe die Königsblauen der „Marca“ zufolge plötzlich von einer Ausleihe abgerückt sein und stattdessen einen fixen Transfer gefordert haben sollen. Weil für Villarreal ein fester Wechsel samt millionenschwerer Ablöse zum jetzigen Zeitpunkt aber nicht umsetzbar war, ist der Transfer letztlich nicht zustande gekommen.

Fehlende Verstärkung als Grund für Harits Verbleib?

Inwieweit die Berichterstattung korrekt ist, lässt sich aktuell nicht seriös einschätzen. Vorstellbar aber ist, dass Schalke Harit abgegeben hätte, wenn ein hochkarätiger Neuzugang für die Offensive gefunden worden wäre. Nach den Absagen von Joao Victor (VfL Wolfsburg) und Erik Thommy (VfB Stuttgart) bzw. von deren Vereinen haben es die Schalker Verantwortlichen aber bis Transferschluss nicht mehr geschafft, einen passenden Offensivspieler zu finden.

Harit abzugeben, der an guten Tagen immer dazu in der Lage ist, Spiele im Alleingang zu entscheiden, wäre angesichts dessen selbst unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten kaum nachvollziehbar gewesen.