Bundesliga

Presseschau zum 1:2 gegen Köln: „Schalke am Abgrund“

Bis zur 93. Minute hatte Schalke zumindest einen Punkt in der Hand, diesen verspielte man aber noch. Da die Konkurrenz punktete, sind es nun schon 8 Punkte allein bis zum Relegationsplatz. So sah die Presse die Partie und so bewertet sie die Lage.

Im Kicker liest man die Schlagzeile vom „Gegentor als Offenbarungseid“ und sieht „Schalke am Abgrund“. Zumal dies die zweite Halbserie in Folge mit einstelliger Punktzahl war. Von einem „neuerlichen Alptraum“ ist aufgrund des späten Gegentors die Rede – und nun kommt als nächster Gegner auch noch Bayern München.

Die WAZ sagt es klar: „Schalke taumelt dem Abstieg entgegen“. Da Köln ohne nominellen Stürmer aufgelaufen war, hatte Schalke meist den Ball. „Gute Kombinationen gelangen ihnen selten, sie bemühten sich aber um Abschlüsse.“ Der Rückstand war dann aber fatal: „Seit November 2019 war es ihnen nicht mehr gelungen, ein 0:1 noch in einen Sieg zu drehen.“ Nach dem Ausgleich habe man es sogar geschafft „ein Powerplay aufzuziehen“. Am Ende folgte dann aber doch noch der KO.

Bei RTL sieht man die „nächste dicke Enttäuschung auf Schalke“ und kommentiert knapp „Au weia, Schalke“. „Schalke rackerte, Schalke ackerte. Fehlenden Einsatz konnte man wirklich niemandem auf dem Platz vorwerfen.“ Und nach dem Ausgleich: „In der Folge machte Schalke mächtig Druck, Köln nur noch in der Defensive – das Ende ist bekannt.“

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Spätes Gegentor schockt Schalke

Die Süddeutsche Zeitung sieht die Aufgabe des Neuzugangs Klaas Jan Huntelaar jetzt schon als „Mission Impossible“. Der Niederländer hatte wegen Wadenproblemen nur auf der Tribüne sitzen können, soll aber gegen Bayern zu seinem Comeback kommen.

Die Sportschau zitiert Amine Harit, der die Niederlage „unglaublich“ fand. „Wir hätten den Sieg verdient gehabt. Wir haben eine große Mentalität gezeigt, jeder hat gekämpft und ist gerannt. Es ist ein harter und schwieriger Moment für den ganzen Klub.“ Nach der Pause habe Schalke sogar noch mehr die Initiative ergriffen, meint die Sportschau, doch vieles blieb Stückwerk und am Ende waren die Offensivbemühungen über 90 Minuten „zu einfallslos“.