Bundesliga

Presseschau zum 1:3 in Frankfurt: „Wieder im Krisen-Modus“

Schalke 04 ist in Frankfurt wieder das alte Schalke und praktisch über 90 Minuten unterlegen. Einzig Ralf Fährmann verhindert eine höhere Niederlage, ansonsten war Eintracht Frankfurt „drückend überlegen“, meint die Presse. Lichtblicke gibt es bis auf den neuerlichen Treffer von Matthew Hoppe keine zu berichten.

Die FAZ sieht Schalke 04 „wieder im Krisen-Modus“, der „Mini-Aufschwung verpufft“. Die Zweifel bezüglich eine Klassenerhalts seien wieder da, einzig Torhüter Ralf Fährmann habe eine noch höhere Niederlage verhindert. Der gab hinterher zu Protokoll gegeben, dass die Mannschaft „alles gegeben“ hätte. Und wenn das alles war, müsse man sich umso mehr um den FC Schalke 04 sorgen. Zumal es mit dieser Leistung auch im kommenden „Endspiel“ gegen den 1. FC Köln schwer werde, zu bestehen.

Die Frankfurter Rundschau empfand die Eintracht derweil als „haushoch überlegen“. Das untermauert man auch mit Zahlen: „Sie bestimmten eindeutig Rhythmus und Tempo, hatten die Partie komplett unter Kontrolle. Nach 25 Minuten standen bereits sechs Torschüsse auf Frankfurter Seite zu Buche, zudem mehr als 65 Prozent Ballbesitz.“ Und in der zweiten Halbzeit setzte sich dies fort, denn da gab es eine „fast erdrückende Dominanz“ der Eintracht zu berichten.

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Lob nur für Fährmann und Hoppe

Bei der WAZ ruft man weiter nach Verstärkungen, denn die Niederlage in Frankfurt sei „verdient“ gewesen. Der Weg zum Klassenerhalt sei weiter weit – vielleicht zu weit.

Der Kicker sah schon früh „Lücken im Deckungsverband“ bei Schalke 04, danach schaffte man es aber, sich defensiv besser einzustellen. Doch auch nach dem Schalker Ausgleich durch Hoppe sei Frankfurt spielbestimmend geblieben, Schalke musste sich auf den guten Fährmann verlassen. Später dann ein altbekanntes Bild: Nach dem Rückstand blieb das Aufbäumen bei den Gästen aus. Bemerkenswert auch: Nur zwei Spieler erhielte eine bessere Note als 4,5. Ralf Fährmann mit einer 2 und Matthew Hoppe eine 3, ansonsten sah der Kicker die Leistungen aller Schalker als klar unterdurchschnittlich an.