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Schalke soll Ibisevic angefragt haben – auch Mandzukic sagte ab

Vedad Ibisevic
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Auf Schalke ist nichts unmöglich. So soll Sportvorstand Jochen Schneider beim gerade erst vom Club geschiedenen Vedad Ibisevic wegen einer Rückkehr zum FC Schalke 04 angefragt haben. Dieser lehnte aber ab. Dasselbe Resultat soll eine Anfrage bei Mario Mandzukic ergeben haben.

Kurz vor der Trennung des erst im Sommer 2020 zu den Knappen gestoßenen Vedad Ibisevic hatte es im Training einen handgreiflichen Konflikt zwischen dem Bosnier und Co-Trainer Naldo gegeben. Da dieser aber nicht die Ursache für die Trennung gewesen sein soll, rechnete sich Jochen Schneider offenbar Chancen aus, Vedad Ibisevic zu einer Rückkehr bewegen zu können. Schalke 04 sucht dringend einen fähigen, aber bezahlbaren Mittelstürmer, um aus der schwierigen Situation im Abstiegskampf herauszukommen. Dabei dachte Schneider wohl daran, dass Ibisevic bekanntlich für sein kleines Geld für Schalke angetreten war. Dies möchte der Bosnier, dessen Vertrag zum 31. Dezember 2020 aufgelöst worden war, aber nicht wiederholen. Eine Rückkehr kommt für ihn nicht infrage, obwohl er noch keinen neuen Verein gefunden hat. Laut Sport1 soll diese Anfrage aber bereits einige Wochen zurückliegen. Zu wenig attraktiv scheint die Situation auf Schalke für den Stürmer zu sein, der unter einem neuen Trainer vielleicht zu mehr Einsatzzeiten als noch unter Manuel Baum gekommen wäre. Die Unsicherheit darüber hat Ibisevic aber wohl dazu bewogen, auf ein neuerliches Engagement am Berger Feld zu verzichten.

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Keine Rückkehr von Mandzukic in die Bundesliga

Ebenfalls eine Absage handelte sich der FC Schalke 04 von einem weiteren ehemaligen Bundesliga-Stürmer ein, berichtet Sport1 im selben Beitrag. Mario Mandzukic, je 2 Saisons beim VfL Wolfsburg und 2 Saisons beim FC Bayern München tätig, hat genauso wenig Interesse wie Ibisevic, den Schalkern seine Dienste zur Verfügung zu stellen.

Zuletzt war Mandzukic, auch immerhin schon 34 Jahre alt, in der arabischen Welt beim al-Duhail SC unter Vertrag, wo er aber nur zu wenigen Einsätzen kam. Der Champions-League- und Länderspiel-erfahrene Mittelstürmer war nach den Bayern zunächst bei Atletico Madrid und dann über vier Jahre für Juventus Turin im Einsatz. Der FC Schalke 04 kommt nun aber nicht als dritte deutsche Station hinzu. Damit befindet sich Jochen Schneider weiterhin auf der Suche nach einem treffsicheren Stürmer – und die Zeit drängt, denn das Transferfenster schließt in rund zwei Wochen.