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Rom, Neapel, West Ham und Leverkusen: Kolasinac hat zahlreichen Top-Klubs für Schalke abgesagt

Sead Kolasinac
Foto: imago images

Die Rückkehr von Sead Kolasinac könnte sich als echter Glücksgriff für Schalke 04 entpuppen. Der Bosnier hat auf Anhieb das Kommando bei den Knappen übernommen und die Leader-Rolle angenommen. Aktuellen Medienberichten zufolge hat der Linksverteidiger gleich mehreren Top-Klubs abgesagt, um nach Gelsenkirchen zurück zu kommen.

Experten und Fans sind sich einig, Kolasinac hat gefühlt mehr bewegt als vier Trainer in einer Saison. Der 27-jährige hat neuen Schwung in die Schalker-Kabine gebracht und auch Problemfälle wie Amine Harit wieder auf Spur gebracht. Wie die „Sport BILD“ berichtet, führte Kolasinac mehrere Einzelgespräche mit dem Marokkaner und „appellierte an dessen Ehre“. Mit drei Vorlagen und einem Tor war Harit maßgeblich am 4:0-Erfolg gegen die TSG Hoffenheim beteiligt.

Das Comeback des Bosniers ist ein „kleines Wunder“ für Schalke. Nach Informationen der „Sport BILD“ hatte der Linksverteidiger vergangenen Sommer einen unterschriftsreifen Vertrag von Bayer Leverkusen vorliegen. Kolasinac lehnte jedoch ab, aus Loyalität zu den Knappen.

Auch im Winter waren laut dem Blatt mit Neapel, der AS Rom und West Ham United weitaus attraktivere Klubs an dem Abwehrspieler dran als Schalke. Am Ende entschied sich dieser jedoch für eine Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte, wo ihm einst der große Durchbruch gelang.

Laut der „Sport BILD“ steht Kolasinac einem langfristigen Verbleib in Gelsenkirchen offen gegenüber. Einzige Voraussetzung hierfür ist der Klassenerhalt.