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Berlin zuletzt ein gutes Pflaster – Die letzten Auftritt im Olympiastadion als Mutmacher

Jordan Torunarigha
Foto: INA FASSBENDER/AFP via Getty Images

Beim FC Schalke 04 laufen die Vorbereitungen auf den Neustart nach der Weihnachtspause auf Hochtouren. Beim Gastspiel am Samstag (18.30 Uhr) bei Hertha BSC feiert Christian Groß als dritter Cheftrainer der Saison seinen Einstand auf der Bank der Königsblauen und hofft natürlich, gleich im ersten Anlauf die historische Durststrecke von saisonübergreifend 29 Bundesliga-Spielen in Folge ohne Sieg beenden zu können.

Die wahrscheinliche Rückkehr von Mark Uth, der nach seiner Mitte Dezember im Spiel beim FC Augsburg erlittenen Gehirnerschütterung seit Wochenbeginn wieder trainiert, dient dabei ebenso als Mutmacher wie die Hoffnung auf einen Effekt des Trainerwechsels.

Aber auch ein Blick in die Statistik lässt die Knappen zumindest halbwegs zuversichtlich in Richtung Hauptstadt aufbrechen. Zwar ist die Schalker Bilanz bei Hertha BSC mit 23 Niederlagen, sieben Unentschieden und nur 14 Siegen klar negativ, doch die letzten drei Gastspiele im Berliner Olympiastadion brachten immer Zählbares auf das königsblaue Punktekonto.

Goretzka und Burgstaller treffen zum letzten Sieg in Berlin

Zu Jahresbeginn, konkret am 31. Januar 2020, nahm S04 aus Berlin immerhin ein torloses Remis mit, nachdem sich beide Vereine fast exakt ein Jahr zuvor am 25. Januar 2019 mit 2:2 trennten. Yevhen Konoplyanka und Uth hatten Schalke zwei Mal in Führung geschossen, doch Hertha BSC durch Marko Grujic und den Kurzzeit-Schalker Vedad Ibisevic jeweils ausgeglichen.

Wiederum gut ein Jahr zuvor, am 14. Oktober 2017 feierte Schalke den bislang letzten Sieg bei der Hertha. Die Torschützen Leon Goretzka und Guido Burgstaller machen dabei deutlich, dass dieser Erfolg doch schon etwas zurückliegt. Aus der damaligen Schalker Startelf gehören mit Ralf Fährmann, Benjamin Stambouli, Bastian Oczipka und Amine Harit aber immerhin noch vier Akteure auch dem aktuellen Aufgebot an.