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Schock für Schalke: Paciencia ist erst im April wieder einsatzbereit

Goncalo Paciencia
Foto: imago images

Ganz bittere Nachrichten für den krisengeschüttelten FC Schalke 04. Aktuellen Medienberichten zufolge werden die Schalker deutlich länger auf Goncalo Paciencia verzichten müssen als bisher angenommen. Demnach droht der Angreifer bis April 2021 zu fehlen.

Wie die „WAZ“ berichtet fällt der 26-jährige Stürmer viel länger aus als die Knappen zunächst erwartet hätten. Laut dem Blatt wieder der Portugiese nach seiner schweren Knieverletzung erst im April wieder einsatzbereit sein. Paciencia wurde Ende November „erfolgreich“ operiert. Die Schalker machten damals keine konkreten Angaben wie lange der Angreifer fehlen wird.

Besonders bitter: Paciencia wechselte im September auf Leihbasis von Frankfurt zu S04 und hat in der laufenden Saison erst neun Partien für die Königsblauen absolviert. Mit Blick auf die lange Ausfallzeit ist es mehr als fraglich, ob Schalke den Stürmer kommenden Sommer fest verpflichten wird.

Legt Schalke im Winter nochmals nach in der Offensive?

Klar ist: Durch die lange Ausfallzeit von Paciencia haben sich die Chancen in Sachen Klassenerhalt sicherlich nicht verbessert, so sieht es auch das Portal 365 Sportwetten, bei denen die Knappen weiterhin als klarer Abstiegskandidat gehandelt werden.

Durch die Vertragsauflösung von Vedad Ibisevic und die Verletzung von Paciencia ist Schalke im Sturm sehr dünn besetzt in der Rückrunde. Es ist durchaus möglich, dass Jochen Schneider & Co. im Winter personell nochmals nachlegen werden. Schalke fehlt ein „robuster Neuner“.

Mit Blick auf die klammen Kassen in Gelsenkirchen ist es jedoch äußerst schwierig im Winter einen passenden Spieler zu finden, der Schalke auf Anhieb weiterhilft und zudem auch noch finanzierbar ist. Wenn überhaupt, kommt nur ein Leihgeschäft in Frage. Viel mehr gibt es das Budget der Knappen aktuell nicht her. Englischen Medienberichten zufolge sollen die Schalker an Divock Origi vom FC Liverpool dran sein. Der 25-jährige Angreifer kennt die Bundesliga und stand in der 2018/19 beim VfL Wolfsburg unter Vertrag. Auch Marco Richter vom FC Augsburg wurde zuletzt auf Schalke gehandelt.

Stand heute ruhen die Hoffnungen auf Mark Uth und Benito Raman. Bei Uth wird sich jedoch zeigen ob dieser seiner erlittenen Gehirnerschütterung wieder bei 100 Prozent ist. Raman hingegen hat sich in den letzten Monaten in guter Verfassung präsentiert und in den vergangenen neun Pflichtspielen immerhin fünf Tore erzielt hat (zwei in der Bundesliga, drei im DFB-Pokal).