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Jochen Schneider schließt Bentaleb-Rückkehr nicht aus – Keine Details zu den winterlichen Transferplänen

Jochen Schneider
Foto: imago images

Amine Harit steht am heutigen Sonntag beim Auswärtsspiel in Augsburg erstmals wieder im Kader des FC Schalke 04, nachdem der marokkanische Nationalspieler am MIttwoch nach zwei Wochen individuellem Training, die auch als Denkpause genutzt werden sollten, ins Mannschaftstraining zurückgekehrt war. Weiterhin keine Rolle spielt der zeitgleich mit Harit suspendierte Nabil Bentaleb, für den indes entgegen der bisherigen Berichterstattung die Tür auch noch nicht zu ist.

„Klar gibt es diese Chance. Sobald es da was zu kommunizieren gibt, werden wir das tun“, schloss Sportvorstand Jochen Schneider gegenüber „Bild“ auch ein Comeback Bentalebs nicht aus.

Schneider hält sich in Transfersachen bedeckt

Nichtsdestotrotz hätte man auf Schalke wohl auch nichts dagegen, würde Bentaleb im winterlichen Transferfenster einen neuen Klub finden und Schalke so das ansonsten noch bis Ende Juni zu zahlende Restgehalt in Höhe von dem Vernehmen nach rund 2,5 Millionen Euro sparen. Zu den konkreten Plänen für die Wintertransferperiode wollte sich Schneider indes nicht äußern. In erster Linie im Sinne des Vereins, wie der Sportvorstand betont: „Wenn wir über Transfers sprechen, muss ich grundsätzlich bei meiner Linie bleiben: Was sowohl Verpflichtungen als auch Abgänge betrifft, halte ich nicht viel von Transparenz. Es ergibt keinen Sinn, zu viel davon preis zu geben, was andere Protagonisten im Markt interessiert oder ihnen einen Informationsvorteil verschaffen würde.“

Im Zuge dessen will Schneider auch nicht verraten, nach welche Art von Neuzugängen gesucht wird. „Das haben wir intern besprochen und definiert, welche Spielertypen wir suchen und wie das Profil aussieht. Den Prozess halten wir jetzt ein“, so Schneider, der damit zwischen den Zeilen aber zumindest deutlich machte, dass Handlungsfähigkeit besteht und trotz der angespannten Finanzlage Verstärkungen im Bereich des Möglichen sind.