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Pressestimmen zum 0:2 gegen Wolfsburg: „Grausam“ und „desolat“

Fußball gespielt wurde ja auch noch am vergangenen Wochenende. Mit 0:2 verlor der FC Schalke 04 gegen den VfL Wolfsburg, wobei er rasch in Rückstand geriet. Das schreibt die Presse zur Partie, deren Ablauf immer weniger Hoffnung für Schalke übrig lässt.

Ganz hart urteilt dabei Daniel Theweleit in der FAZ: „Es ist nicht zu erkennen, wie die Mannschaft je wieder ein Spiel gewinnen könnte.“ Niederschmetternd sei vor allem, dass man nun seit über 300 Tagen alles Denkbare versucht habe – und nichts davon bewirkt eine Besserung. Die ersten 30 Minuten gegen Wolfsburg seien „grausam“ gewesen. Zudem mangele es manchem an der Einstellung. Amine Harit habe sich bewegt, als handle es sich um ein Freundschaftsspiel. Einen kleinen Lichtblick macht Theweleit dann aber doch noch aus. Immerhin hätten Baums Eingriffe nach diesen 30 Minuten Wirkung gezeigt. Dennoch: Im Moment sei ganz Schalke „betäubt“.

Die Süddeutsche Zeitung urteilt ähnlich: „Wieder nur Ansätze von Erstligatauglichkeit“ sah Philipp Selldorf am Samstag. Auch er sah aber wenigstens eine verbesserte zweite Halbzeit, in der man sogar mehrere Tormöglichkeiten erspielte. Diese aber wie so oft zuletzt dann vergab. Sané und Kabak seien schmerzlich vermisst worden, es habe große Unruhe im Abwehrzentrum geherrscht. Auch er weist auf den katastrophalen Auftritt von Harit hin, der 0 Prozent seiner Zweikämpfe gewann. Erst nach seiner Auswechslung habe Schalke nicht mehr in Unterzahl gespielt.

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Auf Schalke jubelt wieder nur der Gegner

Die vor Ort sitzende WAZ hat vier Attribute für die Leistung in diesem Spiel und die gesamte Lage auf Schalke parat: „Mutlos, ratlos, ängstlich, frustriert“.

Und bei der Fachzeitschrift Reviersport sah man eine desolate erste Halbzeit. Wobei man ebenfalls zur Einschätzung kommt, dass Schalke nach der Pause deutlich entschlossener auftrat und das Spiel offen gestalten konnte. Also doch nicht alles schlecht bei S04? Da verweist Reviersport auf die kommenden Aufgaben: Erst geht es gegen Borussia Mönchengladbach, dann gegen Bayer Leverkusen, zwei Topteams der Bundesliga also.