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Unendliche Schalker Torwart-Geschichte: Rönnow in Dänemark in Isolation

Frederik Rönnow
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Hatte es in der letzten Saison ein ewiges Wechselspiel zwischen Schubert und Nübel – beide inzwischen nicht mehr im Club – gegeben, sollte in dieser Saison eigentlich Ruhe einkehren zwischen den Pfosten beim FC Schalke 04. Doch auch jetzt gab es schon mehrere Wechsel zwischen Fährmann und Rönnow. Nun steht eventuell zwangsweise der nächste bevor.

Keine guten Bedingungen für das Team, das als weiterhin Vorletzter der Bundesliga zumindest aktuell klar im Abstiegskampf steckt. Der von Eintracht Frankfurt ausgeliehene Torhüter Frederik Rönnow hatte zuletzt eigentlich mit guten Leistungen überzeugt. Aktuell reiste er nach Dänemark, um mit der dortigen Nationalmannschaft für die anstehenden drei Länderspiele bereit zu stehen. Doch für ihn wird es nichts mit Einsätzen. Im Kader der Dänen hat es zwei Corona-Infektionen gegeben, Rönnow musste sich bereits in Selbstisolation begeben. Zwar waren die Tests der übrigen Teammitglieder allesamt negativ. Das kann sich allerdings noch ändern, wie man weiß. Nicht zuletzt, da sehr viele Spieler aus dem Kader intensiven Kontakt mit den beiden positiv getesteten Teammitgliedern hatten.

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Gegen Wolfsburg wieder mit Fährmann?

Zwar dauert es bis zum nächsten Spiel des FC Schalke 04 noch bis zum 21.11., wenn man zu Hause gegen den VfL Wolfsburg antritt. Doch erst einmal kann Rönnow in dieser Situation natürlich nicht trainieren. Und solange nicht ausgeschlossen werden kann, dass er zu einer Gefahr in Bezug auf Corona für seine Umwelt werden kann, wird er auch nach einer Rückkehr nach Gelsenkirchen nicht mit dem dortigen Team trainieren dürfen.

Das wiederum hieße, dass es zu einem erneuten Wechsel im Tor auf Schalke kommen müsste. Im DFB-Pokal beim 4:1 über den 1. FC Schweinfurt 05 hatte noch Ralf Fährmann im Tor gestanden und u. a. mit einem parierten Strafstoß eine gute Leistung abgeliefert. Für die folgende Bundesliga-Partie hatte sich Manuel Baum aber wieder für den Dänen Rönnow entschieden. Auch dieser machte seine Sache dort sehr gut und vereitelte einige gute Mainzer Chancen. Gegen den VfL Wolfsburg aber wird diese Aufgabe wohl wieder Ralf Fährmann übernehmen dürfen bzw. müssen. Für die Defensive der Schalker alles andere als gute Voraussetzungen, wenn es zu ständigen Wechseln auf der Torhüterposition kommt, in diesem Fall gezwungenermaßen.