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Stimmen zum Spiel in Mainz: Jochen Schneider und Manuel Baum mit Schiedsrichter-Kritik

Jochen Schneider
Foto: imago images

Zum Sieg gereicht hat es für den FC Schalke 04 auch im Kellerduell beim 1. FSV Mainz 05 nicht. Dass die Königsblauen zwei Mal einen Rückstand ausgleichen konnten und sich im Laufe der Partie auch durch weitere Rückschläge in Form insbesondere aus Schalker Sicht bitterer Schiedsrichter-Entscheidungen nicht vollends aus der Bahn werfen ließ, wertete Trainer Manuel Baum in seinem Fazit nach der Begegnung auf der vereinseigenen Webseite aber positiv.

„Es gab viele Aufs und Abs im Spiel: Elfmeter kassiert, Ausgleich erzielt, wieder einen Elfmeter kassiert, ein eigenes Tor aberkannt bekommen, am Ende dann doch noch ausgeglichen. Wenn man sieht, was uns heute alles widerfahren ist, dann kann man den Jungs schon ein Kompliment aussprechen, wie sie das alles weggesteckt haben“, so Baum, der indes auch kein Geheimnis daraus machte, mit eingen Entscheidungen von Schiedsrichter Patrick Ittrich nicht einverstanden gewesen zu sein.

Der zweite Elfmeter als größter Kritikpunkt

„Den zweiten Elfmeter darf man aber nicht geben. Vor allem, wenn der Video-Assistent eingreifen kann. Da hätte ich mir gewünscht, dass die Entscheidung korrigiert wird. Es war eher ein Foul von Jean-Philippe Mateta. Auch den ersten Strafstoß fand ich strittig. Den kann man zwar geben, muss es aber nicht. Da ist heute einiges zusammengekommen“, erklärte Baum bei aller Wertschätzung für Ittrich.

Noch deutlicher wurde Sportvorstand Jochen Schneider, der bei „Sky“ vor allem auch den zweiten Elfmeterpfiff kurz vor der Pause und den Nicht-Eingriff des VAR bemängelte: „Der erste Elfmeter war fifty-fifty. Bei dem zweiten? Ganz ehrlich: Es reicht auch irgendwann langsam. Wir sind immer anständig, wir sind fair, geben den Schiedsrichtern nach dem Spiel die Hand. Ich weiß nicht, was da in Köln in dem Moment los ist. Wenn das ein Elfmeter ist…“, so Schneider, der insbesondere den Video-Schiedsrichter in die Pflicht nahm: „Es macht ja keiner mit Absicht. Aber dann erwarte ich mehr Aufmerksamkeit bei dem Kollegen in Köln. Der zweite Elfmeter ist eine krasse Fehlentscheidung.“