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Schlechter Einstand für Schubert: S04-Leihgabe patzt beim Debüt für Frankfurt

Markus Schubert
Foto: imago images

Kurz vor Transferschluss hat sich der FC Schalke 04 mit Eintracht Frankfurt auf einen Torwarttausch auf Leihbasis geeinigt. Während Frederik Rönnow bis zum Ende der Saison das königsblaue Trikot tragen wird, zählt Schubert bis 30. Juni 2021 zum Aufgebot der SGE. Nach knapp zwei Wochen fällt die Zwischenbilanz des Geschäfts aus Schalker Sicht fraglos positiver aus.

Rönnow konnte zwar bei seinem 45-minütigen Einstand am vergangenen Wochenende bei RB Leipzig (0:4) die Niederlage zwar auch nicht mehr abwenden, verhinderte nach seiner Einwechslung zur Pause für den angeschlagenen Ralf Fährmann aber Schlimmeres. Beim Stand von 0:3 gekommen parierte der Däne mehrfach glänzend und wurde letztlich nur per Elfmeter überwunden.

Schubert patzt vor dem ersten Gegentor

Während Rönnow nun wohl auch ohne den Ausfall Fährmanns gute Chancen auf den Stammplatz im Schalker Tor hat, war klar, dass Schubert in Frankfurt nur als Backup für den gesetzten Kevin Trapp eingeplant sein würde. Bei seinem Debüt für die Eintracht konnte der 22-Jährige nun allerdings keine Eigenwerbung betreiben. Im Testspiel gegen die Würzburger Kickers stand Schubert von Beginn an zwischen den Frankfurter Pfosten und hatte prompt seinen Anteil am Gegentor zum 0:1. Die Schalker Leihgabe segelte nach einem Würzburger Eckball am Ball vorbei, den der überraschte SGE-Verteidiger Tuta dann unglücklich ins eigene Netz bugsierte.

Schuberts Auswechslung zur Pause gegen Youngster Elias Bördner erfolgte zwar nicht leistungsbedingt, sondern nach vorheriger Absprache, doch der sechsfache U21-Nationalkeeper hätte sich sicherlich einen anderen Einstand gewünscht, zumal die mit einer B-Elf angetretene Eintracht gegen den Zweitligisten am Ende sogar noch mit 0:3 verlor.