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Geht Ozan Kabak noch von Bord? – Offenbar Gespräche mit dem AC Mailand

Ozan Kabak
Foto: imago images

Der Einstand von Manuel Baum als Trainer des FC Schalke 04 ist mit der 0:4-Niederlage bei RB Leipzig gründlich daneben gegangen. Nach drei Spieltagen zieren die Königsblauen mit weiterhin null Punkten und nun 1:15-Toren das Tabellenende, womit immer deutlich wird, dass es für die Königsblauen in erster Linie darum gehen muss, den Super-GAU zu verhindern.

Für dieses Minimalziel wollen und werden die Verantwortlichen den Kader bis Transferschluss am Montagabend voraussichtlich noch auf der einen oder anderen Position optimieren. Nur bedingt geplant ist es indes, noch Leistungsträger abzugeben, was aus wirtschaftlichen Gründen aber auch nicht ausgeschlossen ist.

Zehn Millionen Differenz bei den Ablösevorstellungen?

In den letzten Stunden vor Schließung des Transfermarkts könnte in diesem Zusammenhang auch ein Abgang von Ozan Kabak noch zum Thema werden. Der türkische Innenverteidiger, der in Leipzig die erste Partie seiner Fünf-Spiele-Sperre abgesessen hat, wird in Italien verstärkt mit dem AC Mailand in Verbindung gebracht. Die Rossoneri, die aktuell einige Personalsorgen im Defensivbereich haben, sollen laut „Sky Italia“ Kontakt zu den Beratern Kabaks aufgenommen haben und sich inzwischen auch in Gesprächen mit Schalke befinden.

Allerdings liegen beide Vereine bei ihren Vorstellungen noch ein gutes Stück auseinander. Während Milan lediglich 15 Millionen Euro Ablöse bieten soll, fordert Schalke offenbar 25 Millionen. Dennoch zusammenzukommen, dürfte nicht ganz einfach werden. Doch im Wissen darum, dass Kabak erst im November wieder zur Verfügung stehen wird, könnte S04 zu Zugeständnissen bereit sein, zumal eine Einnahme im zweistelligen Millionenbereich die Möglichkeit eröffnen würde, gleich mehrere Positionen noch zu verstärken.