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Burgstaller über Weggang von Schalke: „Keine glückliche Situation“

Guido Burgstaller
Foto: Matthias Hangst/Bongarts/Getty Images

Nach bestandenem Medizincheck wurde Guido Burgstaller bereits offiziell als Neuzugang bei Zweitligist FC St. Pauli vorgestellt. Damit ist seine Zeit auf Schalke ziemlich rasch zu Ende gegangen. Über die letzten Monate beim FC Schalke 04 äußert sich der österreichische Stürmer jetzt öffentlich.

Im Herbst habe er noch viele Einsätze gehabt, dabei aber leider kein Tor erzielt. In der Rückrunde kam er dann quasi gar nicht mehr zum Einsatz, bilanziert Burgstaller bei der WAZ. Das sei sehr schwierig für ihn gewesen, weshalb er sich aktiv nach etwas anderem umgesehen habe. Dabei sei ihm wichtig gewesen, dass es ein Verein mit Tradition ist, zu dem er wechselt. Wie es für ihn der FC St. Pauli eben darstelle. „Gottseidank hatte ich das Glück, auch in der Vergangenheit bei Traditionsvereinen zu spielen“, hinterlässt er dem FC Schalke 04 noch einen netten Gruß bei seinen Ausführungen zu seinem Wechsel.

Die Anfrage nach einem Engagement sei aber vom FC St. Pauli aus gekommen, genauer von deren Sportchef Andreas Bornemann. Inzwischen hat Guido Burgstaller bereits das erste Mal mit seinen neuen Kollegen trainiert. Die hatten auch gleich ein Lob für ihn parat: „Man sieht, dass er kicken kann.“ Burgstaller selbst sagte, nach der Anfrage habe er keine Sekunde gezögert und er sei froh, dass er nun Teil des FC St. Pauli sei.

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Trainiert schon bei St. Pauli mit

Aus heutiger Sicht etwas seltsam ist, dass der FC Schalke 04 den Vertrag mit Guido Burgstaller erst im März bis 2022 verlängert hatte. Dann aber entschied man sich, mit Vedad Ibisevic und Gonzalo Paciencia zwei neue Stürmer in den Kader zu holen. Für Burgstaller hätte da naturgemäß kaum noch eine Chance auf Einsatzzeiten bestanden. Deshalb entließ man Burgstaller auch aus dem Vertrag, weshalb er komplett ohne Ablöse zum FC St. Pauli wechseln konnte. Ob noch eine Abfindung geflossen ist, wurde bislang nicht bekannt. Schließlich dürfte Burgstaller in Hamburg bei Weitem nicht so gut verdienen, wie es auf Schalke der Fall war.