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Guido Burgstaller ohne Perspektive – Wechsel bis zum 5. Oktober möglich

Guido Burgstaller
Foto: Matthias Hangst/Bongarts/Getty Images

Vermutlich war es für Guido Burgstaller nur ein schwacher Trost, die 0:8-Niederlage seines FC Schalke 04 zum Bundesliga-Auftakt am Freitagabend beim FC Bayern München nicht aus nächster Nähe oder gar auf dem Spielfeld miterleben zu müssen. Vielmehr dürfte sich der österreichische Angreifer darüber geärgert haben, von Trainer David Wagner nicht für den Spieltagskader berücksichtigt worden zu sein und sich nun umso mehr Gedanken über eine Veränderung machen.

Mit dem ablösefrei von Hertha BSC gekommenen Vedad Ibisevic und dem von Eintracht Frankfurt inklusive Kaufoption ausgeliehenen Goncalco Paciencia, der in München nach wenigen Trainingseinheiten mit den neuen Kollegen direkt in der erste Elf stand, hat Schalke zwei neue Angreifer hinzugeholt. Für Burgstaller scheint da kein Platz mehr, zumal mit Rückkehrer Mark Uth ein weiterer Akteur hinzugekommen ist, der in der Spitze spielen kann, wenngleich Uth wie in seinem erfolgreichen Leihhalbjahr beim 1. FC Köln nun verstärkt auf der Zehn eingeplant ist.

Vertrag läuft noch bis 2022

Nach einer völlig enttäuschenden Vorsaison ohne Tor in 21 Einsätzen hat man auf Schalke offenbar den Glauben an Burgstaller verloren und würde dem 31-Jährigen wohl bei einem passenden Angebot bis zum Transferschluss am 5. Oktober keine allzu großen Steine in den Weg legen. Stattdessen wären die Verantwortlichen in Gelsenkirchen vermutlich nicht ganz unglücklich, einen gutverdienenden und noch bis 2022 unter Vertrag stehenden Profi vorzeitig von der Gehaltsliste streichen zu können.

Konkret ist im Moment aber kein potentieller neuer Arbeitgeber für Burgstaller in Sicht. Noch bleiben aber gut zwei Wochen, um sich nach einem neuen Verein umzusehen und gegebenenfalls Nägel mit Köpfen zu machen.