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Vedad Ibisevic spielt für kleines Geld – Weg frei für weiteren Stürmer

Vedad Ibisevic
Foto: TOM WELLER/POOL/AFP via Getty Images

Das lange Warten auf den ersten Neuzugang des FC Schalke 04 hat wohl zeitnah ein Ende. Eine Überraschung wird es dann zwar nicht mehr sein, wenn die Königsblauen Vedad Ibisevic als Verstärkung für den Sturm vorstellen, doch absolut bemerkenswert sind offenbar die Konditionen, zu denen der 36 Jahre alte Angreifer in Gelsenkirchen anheuert.

Nach Informationen des „kicker“ erhält Ibisevic lediglich ein Gehalt von 100.000 Euro pro Jahr und damit weit weniger als bislang bei Hertha BSC, wo der Vertrag des Bosniers nicht verlängert wurde. Ibisevic aber will dem Vernehmen nach unbedingt nach Schalke und schlägt deshalb auch weitaus lukrativere Offerten aus dem Ausland aus. Über das Grundgehalt von 100.000 Euro soll Ibisevic zwar wie alle Spieler Siegprämien erhalten, doch ansonsten werden laut „kicker“ keine versteckten Zuzahlungen vereinbart.

Weissman kommt wohl nicht

Die wohl unmittelbar bevorstehende Verpflichtung von Ibisevic fällt damit fraglos in die Kategorie Schnäppchen und kann als Coup bezeichnet werden. Denn einerseits erhält Schalke einen Stürmer, der seine Torjäger-Qualitäten in der Bundesliga hinreichend nachgewiesen und auch 2019/20 noch sieben Mal getroffen hat. Andererseits belastet der Angreifer den Etat kaum und macht so den Weg frei für einen weiteren neuen Stürmer.

Die Verpflichtung eines weiteren Angreifers mit dem Potential und dem Anspruch auf einen Stammplatz ist wahrscheinlich. Während der am Wochenende gehandelte Shon Weissman, den es zu Real Valladolid zieht, wohl schon wieder von der Kandidatenliste gestrichen werden kann, hält sich im Schalker Umfeld der Name Sebastian Andersson hartnäckig. Ob der 1. FC Union Berlin beim schwedischen Nationalspieler nach Ablauf von dessen Ausstiegsklausel noch gesprächsbereit ist, erscheint aber fraglich.