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Max Kruse vor Rückkehr in die Bundesliga – zu Bremen oder zu Schalke?

Bundesliga
Foto: Stuart Franklin/Bongarts/Getty Images

Morgen läuft bei Werder Bremen der Trainingsauftakt für die neue Saison. Definitiv noch ohne Max Kruse, der seinen Vertrag bei Fenerbahce aufgelöst hatte. Die Chancen auf eine Rückkehr sollen allerdings gut stehen. Doch da ist noch ein anderer Club mit gesteigertem Interesse an Max Kruse: der FC Schalke 04.

Bei der gewöhnlich gut informierten Deichstube heißt es, dass man bei Werder Bremen nur noch auf ein Zeichen des Ex-Nationalspielers warte, ansonsten sei man bereit für eine Rückkehr. Und auf ein solches Zeichen warte auch der FC Schalke 04.

Wer erhält am Ende den Zuschlag? Während Max Kruse bei Werder Bremen weiß, was ihn erwartet, hatte der FC Schalke 04 ja angekündigt, keinem Spieler mehr als 2,5 Millionen Euro pro Saison zahlen zu wollen. Sicher zu wenig für Max Kruse, dessen Spielwitz und Torgefährlichkeit trotz mancher Eskapaden neben dem Platz deutlich mehr wert sein dürften als diese 2,5 Millionen Euro. Aber vielleicht macht Schalke ja für so einen gestandenen Spieler eine Ausnahme von dieser Regelung.

In jedem Fall ist man bei beiden Clubs gespannt, wie sich Max Kruse entscheiden wird – und hofft auf eine zeitnahe Entscheidung, damit der Spieler sich bestmöglich in sein neues Arbeitsumfeld einfinden will. Bei Werder Bremen heißt es, man gebe ihm bis maximal zum Beginn des Trainingslagers am 14. August Zeit.

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Schon zweimal bei Werder gewesen

Von Schalker Seite ist von Fristen nichts zu hören, wohl aber berichten mehrere Medien von der Existenz eines ernsthaften Interesses an Kruse. Beide Clubs hatten zuletzt sportlich fast alles vermissen lassen. Werder musste erstmals in die Relegation, der FC Schalke 04 spielte die schlechteste Halbrunde seiner Bundesliga-Geschichte. Beiden Clubs könnte Kruse mit ziemlicher Sicherheit sofort weiterhelfen.

Was gegenwärtig aber für Schalke spricht, wird man sich bei den Versuchen, Kruse an die Emscher statt an die Weser zu holen, gut überlegt haben müssen. Gerade erst musste der Club eine Landesbürgschaft beantragen, um weiteres frisches Geld generieren zu können. Auch Werder hat die Corona-Krise spürbar im Portemonnaie getroffen, aber nicht so drastisch wie den FC Schalke 04.

Zuvor hatte Kruse schon in der Jugend sowie von 2007 bis 2009 und von 2016 bis 2019 für Werder Bremen gespielt. Im Westen war er bei Borussia Mönchengladbach tätig, zudem beim SC Freiburg und für den VfL Wolfsburg in der Bundesliga im Einsatz. Nun folgt wohl ziemlich sicher die nächste Station in Deutschland, nur wo genau, ist eben erstmal noch offen.