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Gonzalo Montiel für die rechte Abwehrseite im Visier?

Michael Reschke
Foto: Alex Grimm/Bongarts/Getty Images

Dass der FC Schalke 04 auf dem sommerlichen Transfermarkt Ablöseerlöse erzielen und Einsparungen erreichen muss, um selbst in größerem Umfang in neues Personal investieren zu können, ist hinlänglich bekannt. Bislang ist es den Königsblauen aber nicht gelungen, einen der nicht wenigen de facto ausgemusterten Akteure von der Gehaltsliste zu streichen. Und bislang steht auch ein Verkauf von Akteuren mit hohem Marktwert wie Weston McKennie, Suat Serdar oder Ozan Kabak nicht unmittelbar bevor.

Auf Schalke hat man aktuell aber die Hoffnung, bald eine Lösung für Nabil Bentaleb zu finden. Der algerische Nationalspieler ist noch bis zum Ende der Saison in der Premier League an Newcastle United ausgeliehen, das dann eine Kaufoption besitzt. Weil Bentaleb bei den Magpies durchaus zu gefallen wusste, hegen die Schalker Verantwortlichen die Hoffnung, dass Newcastle nach dem letzten Spieltag in England am Sonntag von seiner Option Gebrauch macht. Laut „Bild“ würden dann zehn Millionen Euro Ablöse fällig und Schalke würde Bentalebs Gehalt von fünf Millionen Euro pro Jahr sparen.

West Ham United als Konkurrent

Geld, das das Werben um Neuzugänge deutlich erleichtern würde. Bekannt ist das Werben um Keeper Alexander Schwolow vom SC Freiburg. Auch Stürmer Sebastian Andersson vom 1. FC Union Berlin wird seit längerem gehandelt.

Und laut Meldungen aus Argentinien soll sich Schalke überdies für Gonzalo Montiel von River Plate Buenos Aires interessieren. Der 23-Jährige, der auch schon mit Bayer Leverkusen in Verbindung gebracht wurde und der ebenso bei West Ham United auf dem Zettel stehen soll, könnte die nach den Abgängen von Jonjoe Kenny und Daniel Caligiuri verwaiste rechte Abwehrseite besetzen. Für 80 Prozent der Transferrechte des vierfachen argentinischen Nationalspielers wäre Schalke offenbar bereit, rund fünf MIllionen Euro zu bezahlen. Allerdings wohl nur, wenn zuvor Geld ins Haus kommt.