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Tönnies räumt mit Gerüchten auf: „Bleibe Schalke treu“

Clemens Tönnies
Foto: Christof Koepsel/Bongarts/Getty Images

Clemens Tönnies ist von allen Ämtern auf Schalke zurückgetreten. Dem Club will er trotzdem treu bleiben, wie er von n-tv.de zitiert wird. Zuletzt waren wohl anderslautende Gerüchte aufgekommen, die aber nach Auskunft von Clemens Tönnies selbst haltlos sind. Der Club liege ihm unglaublich am Herzen – „und das bleibt auch so“.

Am 30. Juni dieses Jahres war er – in dieser Eile überraschend – von allen Aufgaben zurückgetreten. 26 Jahre hatte er diverse Ämter bekleidet, seit über 20 Jahren war Vorsitzender des Aufsichtsrats. Formal hatte er damit gar keine Aufgaben im Tagesgeschäft, außer diese zu überwachen. Dennoch galt er vielen, nicht zuletzt in den Medien, als „Boss“ des FC Schalke 04. Doch zuletzt war neben seinen als rassistisch empfundenen Äußerungen zu Beginn der Saison auch wegen der extensiven Corona-Ausbreitung in seinen Betrieben der Druck immer höher geworden. Daraus zog Clemens Tönnies die Konsequenzen und ist nun völlig ohne Befugnisse beim FC Schalke 04.

Damit nahm er einiges an Druck von dem Club. Während des letzten Saisonspiels beim SC Freiburg hatte rund um die Arena in Gelsenkirchen eine vierstellige Zahl an Fans gegen Tönnies protestiert. Doch das Gerücht, dass das Land NRW eine Landesbürgschaft nur bereitstellen werde, wenn Tönnies zurückträte, wies dieser ins Reich der Fabeln. ES sei eine Geschichte, „die ich noch nicht gehört habe.“

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Tönnies bleibt Gast in der Veltins-Arena

Womit er meint, dass da nichts dran sei. Er bekräftigte, dass er auch weiterhin die Spiele besuchen werde, wohl auch seine Loge in der Veltins-Arena behält. „Ich werde Schalke nicht den Rücken kehren, werde weiter zu Spielen gehen. Ich kann doch nicht einfach die schönsten 26 Jahre meines Lebens, die ich dort hatte, abhaken“, sagte er dem Westfalen-Blatt, das in Bielefeld ansässig ist.

Auch mit der dortigen Arminia, gerade in die erste Liga aufgestiegen, werde er nicht brechen. Der Club hatte letztens entschieden, die dort ebenfalls existierende Zusammenarbeit zu beenden. Tönnies hatte dort für seine Fleischprodukte beworben, was vonseiten der Arminia nicht fortgeführt wird, bereits beendet ist. Dennoch werde er auch bei Arminia Bielefeld weiterhin ins Stadion gehen, ließ Tönnies im selben Gespräch wissen.