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Null Vertrauen in Rösler: Schalke-Leihgabe Tekpetey möchte Düsseldorf vorzeitig verlassen

Bernard Tekpetey
Foto: imago images

Schalke-Leihgabe Tekpetey Bernard Tekpetey möchte Bundesliga-Absteiger Fortuna Düsseldorf vorzeitig verlassen. Gegenüber der „BILD Zeitung“ betonte der 22-jährige, dass er unter Fortuna-Trainer Uwe Rösler nicht mehr spielen möchte.

Im Sommer 2019 wechselte Bernard Tekpetey vom SC Paderborn zum FC Schalke 04. Unmittelbar nach dem Transfer zu Knappen folgte eine zweijährige Leihe zu Fortuna Düsseldorf. Nach nur einer Saison möchte der 22-jährige Angreifer die Rheinländer jedoch vorzeitig verlassen. Grund dafür: Tekpetey hat sich mit Düsseldorf-Coach Uwe Rösler verworfen.

„Ich werde auf keinen Fall bei Fortuna bleiben“

Zehn Spiele hat Tekpetey in der abgelaufenen Saison für die Fortuna absolviert und dabei einen Treffer erzielt. Seit dem Restart hat Tekpetey kein einziges Spiel für den Bundesliga-Absteiger absolviert und stand nicht mal mehr im Kader.

Im Gespräch mit der „BILD Zeitung“ äußerte er sich wie folgt zu seiner Zukunft in Düsseldorf: „Ich werde auf keinen Fall bei Fortuna bleiben und nicht mehr unter diesem Trainer spielen“. Tekpeteys Berater Jerry Brempong verwies zudem auf eine Absprache, die man vergangenen Sommer mit den Verantwortlichen der Fortuna hatte: „Lutz Pfannenstiel hat uns damals in Absprache mit Friedhelm Funkel einen Plan für Bernard aufgezeigt. Es wurde aber kaum etwas davon eingehalten. Es hieß, wenn sich Bernard nicht verletzt, würde er 20 bis 25 Saisonspiele machen“. Demnach sei das Vertrauensverhältnis komplett beschädigt: „Das Vertrauen, das das Trainerteam in Bernard hat, ist bei Null. Das gleiche gilt umgekehrt“.

In Düsseldorf ist man indes nicht bereit die Schalke-Leihgabe vorzeitig ziehen zu lassen wie Fortunas Sportvorstand Uwe Klein betonte: „Wenn ein Spieler enttäuscht ist, kann er nicht einfach sagen, dass er nicht mehr kommen möchte. Er hat ja einen Vertrag unterschrieben. Bernard kann nächste Saison einen großen Mehrwert für uns haben“.