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Bleibt Steven Skrzybski bei Fortuna Düsseldorf?

Steven Skrzybski
Foto: imago images

Es ist längst kein Geheimnis mehr, dass die wirtschaftliche Lage beim FC Schalke 04 sehr angespannt ist. Auf dem sommerlichen Transfermarkt sind daher nach jetzigem Stand auch keine großen Investitionen zu erwarten. Es sei denn, es kommt durch Ablösesummen viel Geld in die Kasse. Nach der enttäuschenden Saison 2019/20 kommen aber nicht viele Akteure für teure Verkäufe in Frage.

Weston McKennie, Ozan Kabak, Suat Serdar und Amine Harit besitzen zwar einen Markt, würden auf Schalke aber auch eine Lücke reißen. Anders als Cedric Teuchert und Steven Skrzybski, die zuletzt verliehen waren. Die Zukunft der beiden Angreifer ist nun offen, wobei man auf Schalke wohl nicht mehr den allergrößten Wert auf das Duo legt. Beide kehren nach jetzigem Stand aber zurück.

Die Hoffnung, dass Hannover 96 die Kaufoption auf Teuchert nutzen würde, hat sich wohl zerschlagen. Laut einem Bericht der „Neuen Presse“ attestiert Hannovers Trainer Kenan Kocak dem schnellen Stürmer zwar Qualität, aber auch einen Mangel an Mentalität.

Uwe Rösler will Skrzybski halten

Bei Skrzybski liegen die Dinge anders. Fortuna Düsseldorf würde den 27-Jährigen gerne halten. Eine erneute Ausleihe ist aufgrund von Skrzybskis nur noch bis 2021 laufenden Vertrages auf Schalke allerdings nicht möglich. Klar ist indes auch, dass Düsseldorf die festgeschriebene Ablöse von 1,9 Millionen Euro kaum wird zahlen können.

Fortuna-Coach Uwe Rösler macht im „Express“ aber keinen Hehl daraus, gerne auch künftig mit Skrzybski zusammenarbeiten zu wollen. „Dass Steven bei Union Berlin im letzten Spiel gespielt hat, zeigt, was ich von ihm halte. Er hat auch gegen Bayern gespielt, er hat von Anfang an gegen Leipzig gespielt. Ich habe absolutes Vertrauen zu dem Spieler. Ich hatte mit Steven längere Gespräche. Auch an dem Montag, bevor alle in den Urlaub gegangen sind. Er weiß nach einem langen Vier-Augen-Gespräch ganz klar, wie ich die Sache einschätze. Alles andere muss jetzt geregelt werden“, so Rösler, der wie die Fortuna auf ein Schalker Entgegenkommen und auch auf Abstriche von Skrzybski angewiesen ist.