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Hilfe von der NRW-Landesregierung – Bürgschaft über bis zu 40 Millionen Euro

Schalke Schal
Foto: Lars Baron/Bongarts/Getty Images

Der FC Schalke 04 ist in diesen Tagen und Wochen in vielerlei Hinsicht ein Krisenklub. Sportlich angesichts von 16 sieglosen Spielen in Folge zum Abschluss der Saison 2019/20. Und wirtschaftlich aufgrund von Verbindlichkeiten in Höhe von knapp 200 Millionen Euro. Durch die Corona-Krise und fehlende Einnahmen aus Bereichen wie Ticketing, Sponsoring und Werbung hat sich die finanzielle Situation auf Schalke zuletzt deutlich verschärft. Nun aber winkt offenbar Hilfe von Vater Staat.

Denn wie zunächst das „Handelsblatt“ berichtet, soll das Land Nordrhein-Westfalen Schalke eine Bürgschaft in Höhe von rund 40 Millionen Euro gewähren. Damit soll es S04 ermöglicht werden, einen Not-Kredit aufzunehmen. „Bild“ nennt in diesem Zusammenhang eine Kreditsumme von 30 Millionen Euro. Sollte Schalke nicht zur Rückzahlung in der Lage sein, müsste das Land NRW mit 80 Prozent der Kreditsumme einspringen. Für die übrigen 20 Prozent sollen die Banken bürgen.

Pressekonferenz am Mittwoch

Konkret zur weiteren Finanzplanung und damit auch zur wohl bevorstehenden Kreditaufnahme wollen sich die Schalker Verantwortlichen am Mittwoch auf einer Pressekonferenz äußern, in deren Rahmen auch eine Analyse der so enttäuschend beendeten Saison erfolgen soll. Die Verkündung weiterer Maßnahmen wird dabei ebenfalls erwartet. Unter anderem, dass eine längst durchgesickerte Gehaltsobergrenze von 2,5 Millionen Euro, die künftig gelten soll, beschlossen wurde.

Teilnehmen an der PK sollen unter anderem Sportvorstand Jochen Schneider und Trainer David Wagner. Eine Trennung vom Coach, die nach der Talfahrt der letzten Wochen noch immer im Raum steht, ist damit unwahrscheinlich.