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Sven Vermant erinnert sich: Haben damals alles für die Fans gegeben

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Foto: Lukas Schulze/Bongarts/Getty Images

In harten Zeiten wie diesen tut es immer mal ganz gut, sich daran zu erinnern, dass auf Schalke auch mal erfolgreicher eingekauft wurde als zuletzt. Zum Beispiel um die Jahrtausendwende, als man Sven Vermant, damals Nationalspieler für Belgien, verflichtete.

Im großen Interview mit Reviersport erinnert der Belgier sich an seine Zeit auf Schalke und kann dabei sogar auf Titel verweisen. 2002 gewann er unter Huub Stevens den DFB-Pokal. Auf über 100 Einsätze kam Sven Vermant in seiner Zeit von 2001 bis 2005, als man von Krisenzeiten wie den aktuellen weit entfernt war.

Vermant erinnert auch an die vielen weiteren Belgier, die zu jener Zeit im Kader der Knappen standen, was ihm die Eingewöhnung sehr erleichtert habe. Als da wären:

  • Emile Mpenza
  • Marc Wilmots
  • Nico van Kerckhoven

Der Zusammenhalt sei gut gewesen, außerdem habe die Mischung gestimmt. So konte man viele Erfolge feiern. Neben dem Pokalsieg von 2002 war das auch noch die Vize-Meisterschaft von 2005. Vize-Meister war ja man erst in der vergangenen Saison ebenfalls gewesen. Ein Absturz wie der aktuellen Mannschaft von Trainer David Wagner blieb dem Club in jener Zeit allerdings erspart.

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Feierte einige Erfolge auf Schalke: Sven Vermant

2005 wechselte Sven Vermant weiter, sodass er diesen 2. Platz in der Bundesliga als seine größte Enttäuschung während seiner Zeit auf Schalke bezeichnet.

Gleich drei Trainer erlebte er in dieser Zeit. Durchaus klangvoller Namen, als man sie zuletzt auf Schalke auf der Trainerbank erleben durfte. Zunächst war Huub Stevens am Ruder, dann Jupp Heynckes und schließlich Ralf Rangnick, damals von Manager Rudi Assauer noch als „Rolf“ vorgestellt.

Besonderes Merkmal des Clubs war für Sven Vermant die enge Verbundenheit zu den Fans. Ein stets volles Stadion habe das Team damals immer unterstützt – und seinerseits habe dieses dann für diese Fans alles gegeben.

Die aktuelle Krise leugnet Vermant nicht, sieht diese Situation aber auch als Chance, sich wieder nach oben zu kämpfen. Dabei solle man weiter auf junge Spieler setzen und Talente fördern. Vielleicht hat Vermant dabei ja auch seinen Sohn Romeo im Hinterkopf. Der 16-Jährige spielt zurzeit beim FC Brügge, wie einst sein Vater, und vielleicht verstärkt er ja eines Tages auch den FC Schalke 04.