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Lob für Benjamin Stambouli – und doch ein neuer Vertrag?

Benjamin Stambouli und Daniel Caligiuri
Foto: imago images

Dass der FC Schalke 04 nach einer unter dem Strich abermals enttäuschenden Saison vor einem Umbruch steht, gilt als sicher. Zu den Spielern, die den Verein im Sommer verlassen sollen, wird medial immer wieder auch Benjamin Stambouli gezählt. Dass der Franzose Schalke aber tatsächlich mit Vertragsablauf Ende Juni den Rücken kehrt, scheint noch nicht sicher.

Gegenüber dem „Kicker“ ließ Schalkes Teammanager Sascha Riether stattdessen durchblicken, sich um eine weitere Zusammenarbeit zu bemühen: „Es gab vor der Corona-Krise schon gute Gespräche, was ein Zeichen dafür ist, dass wir gewillt sind, Benji zu halten. Kaum jemand lebt Schalke so sehr wie er. Ich glaube, dass Benji und der Verein gute Signale gesendet haben.“

Die Zahlen sprechen für Stambouli

Dass sowohl Riether als auch Trainer David Wagner in höchsten Tönen von Stambouli sprechen, lässt darauf schließen, dass eine Verlängerung tatsächlich angestrebt wird. „Besonders in schweren Zeiten sieht man, auf wen man sich verlassen kann“, erklärte Riether in Bezug auf den 29-Jährigen, der aktuell zwar verletzt ist, aber dennoch als Leader fungiert. Auch Coach Wagner hebt den Charakter des Defensiv-Allrounders hervor: „Von diesen Typen haben wir nicht viele in der Mannschaft. Er ist auch als Persönlichkeit sehr wichtig für uns und fehlt uns besonders in unserer jetzigen Phase extrem.“

Deutlich ablesen lässt sich die Bedeutung Stamboulis auch an den nackten Zahlen. Bis zur Fußverletzung des Routiniers im Hinspiel gegen Borussia Dortmund im Oktober holte Schalke im Schnitt 1,67 Punkte, seitdem nur noch 1,10. Ohne Stambouli als Abwehrchef hat sich zudem die Anzahl der Gegentore von 1,00 auf 1,81 beinahe verdoppelt. Gut Gründe, um eine Verlängerung voranzutreiben.