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Innenverteidiger Kiki Kouyaté im Schalker Fokus?

David Wagner und Jochen Schneider
Foto: imago images

Mit dem Rücktritt von Finanzvorstand Peter Peters nach 27 Jahren hat der FC Schalke 04 einen Freitag hinter sich, der in die aktuell alles andere als ruhige Phase der Königsblauen passt. Enorm wichtig wäre es nun, am Sonntag beim 1. FC Union Berlin den seit Januar anhaltenden Negativlauf zu beenden, um die eingetrübte Stimmung im Umfeld etwas aufzuhellen.

Und auch, um die letzten rechnerischen Zweifel am Klassenerhalt zu beseitigen sowie die zuletzt deutlich geschrumpfte Chance auf Europa zu wahren. Unabhängig vom Ausgang der Saison ist derweil auch schon klar, dass auf die Schalker Verantwortlichen intensive Wochen und Monate warten. Zum einen wegen den Ausgliederungsabsichten, zum anderen aber auch wegen der Kaderplanung.

Ersatz für Todibo und Stambouli gesucht

Weil mit dem vom FC Barcelona nur ausgeliehenen Jean-Clair Todibo und Benjamin Stambouli, dessen Vertrag offenbar nicht verlängert wird, zwei Innenverteidiger den Verein mutmaßlich verlassen werden, muss S04 in diesem Bereich wohl nachbessern. Ein Kandidat soll in diesem Zusammenhang laut „France Football“ der malische Nationalspieler Kiki Kouyaté vom französischen Zweitligisten ES Troyes AC sein. Der 23-Jährige steht allerdings auch bei einigen anderen Klubs im Notizblock. Aus der Bundesliga soll auch Eintracht Frankfurt ein Auge auf Kouyaté geworfen haben, mit dem sich überdies die Glasgow Rangers und Celtic Glasgow beschäftigen sollen.

Der französische Erstliga-Rückkehrer RC Lens soll unterdessen aufgrund der Ablöseforderung von 4,5 Millionen Euro bereits abgewunken haben. Ob Schalke zu einer Investition in dieser Größenordnung in der Lage ist, dürfte derweil auch von weiteren Abgängen abhängen.