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Folgt Ivo Grbic auf Alexander Nübel?

Jochen Schneider
Foto: Jörg Schüler/Bongarts/Getty Images

An der 0:1-Niederlage gegen den SV Werder Bremen war Alexander Nübel, der vor der Partie anstelle von Markus Schubert zurück ins Tor des FC Schalke 04 befördert wurde, schuldlos. Nübel lieferte eine ordentliche Partie ab und war beim Gegentor durch Leonardo Bittencourt chancenlos. Möglich, dass Nübel bis zum Saisonende wieder das Schalker Tor hüten wird. Wie es dann zwischen den königsblauen Pfosten weitergeht, ist derweil fraglich.

Während Nübel zum FC Bayern München wechselt, sind in den vergangenen Wochen die ohnehin vorhandenen Zweifel daran, dass Schubert bereits für die Rolle als Nummer eins bereit ist, gewachsen. Und ob Ralf Fährmann nach seinen Ausleihen zu Norwich City und Brann Bergen an alte Leistungen anknüpfen kann, erscheint auch fraglich.

Auch Freiburg offenbar an Grbic interessiert

Nicht unwahrscheinlich daher, dass sich Schalke auf der Torwartposition verstärken wird. Einfach wird das aber nicht, sind die wirtschaftlichen Mittel doch eher begrenzt. So ist ein Mitmischen im Werben um Alexander Schwolow, der den SC Freiburg für festgeschriebene acht Millionen Euro verlassen könnte, wohl kaum möglich.

Eher zu stemmen dürfte hingegen eine Verpflichtung von Ivo Grbic sein. Der 24 Jahre alte Schlussmann vom NK Lokomotiva Zagreb gilt laut der kroatischen Zeitung „Sportske novosti“ als Kandidat auf Schalke. Der 1,96 Meter große Keeper, der alle Nachwuchsnationalmannschaften Kroatiens durchlaufen hat, besitzt zwar noch einen Vertrag bis 2023, dürfte aber dennoch finanzierbar sein. Grbic soll allerdings auch in Freiburg Interesse geweckt haben, wo vermutlich ein Nachfolger für Schwolow benötigt wird.

Freilich wäre es auch nicht ohne Risiko, einen Torwart aus einer vergleichsweise kleinen Liga zu holen. Größere Sprünge scheinen für S04 aber im bevorstehenden Transfersommer kaum drin.