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Ozan Kabak weckt offenbar in Russland Interesse

Ozan Kabak
Foto: Maja Hitij/Bongarts/Getty Images

Entgegen der meisten Erwartungen hat sich David Wagner für das Revierderby bei Borussia Dortmund dafür entschieden, Salif Sane nach halbjähriger Verletzungspause von Beginn an zu nominieren. Die Dreierkette des FC Schalke 04 mit dem Senegalesen, Jean-Clair Todibo und Matija Nastasic allerdings wurde bereits zur Pause aufgelöst und in ein 4-4-2 korrigiert. Auch mit der Viererabwehrreihe konnte S04 dem BVB aber kaum Einhalt gebieten.

Über die Stabilität seiner Defensive muss sich Wagner vor den letzten acht Spieltagen auf jeden Fall Gedanken machen. Möglich, dass schon bald Ozan Kabak nach Ende Februar erlittenen Querfortsatzfrakturen des zweiten, dritten und vierten Lendenwirbelkörpers eine Option wird. Trotz seiner erst 20 Jahre verfügt der türkische Nationalspieler nicht nur über Leader-Qualitäten, sondern auch über einen gepflegten Spielaufbau.

Ausstiegsklausel greift ab 2021

Wie lange man sich daran auf Schalke noch erfreuen kann, ist unabhängig von einem zeitnahen Comeback fraglich. Denn kein Geheimnis ist es, dass Kabaks bis 2024 laufender Vertrag ab dem Sommer 2021 eine Ausstiegsklausel enthält. Dann kann der ehemalige Stuttgarter dem Vernehmen nach für 45 Millionen Euro gehen. Aufgrund der angespannten Finanzsituation ist nicht ausgeschlossen, dass man sich auf Schalke im Falle eines lukrativen Angebots schon nach dieser Saison Gedanken machen muss.

Und laut dem russischen Portal „Sport24“ soll es mit Zenit St. Petersburg auch einen Interessenten geben, der trotz der globalen Krise 30 Millionen Euro zu zahlen bereit wäre. Sollte Kabak tatsächlich auf den Markt kommen, würden aber mutmaßlich noch weitere Klubs ins Rennen einsteigen.