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Ex-Schalker Huntelaar von Ajax gekündigt

Klaas-Jan Huntelaar
Foto: Dean Mouhtaropoulos/Getty Images

Der langjährige Spieler des FC Schalke 04 (2000 – 2017) war nach seiner langen Zeit auf Schalke in seine Heimat zurückgekehrt und spielte seitdem für Ajax Amsterdam. Dies auch recht erfolgreich. Doch wegen der Corona-Krise hat Ajax allen Spielern gekündigt, so auch dem früheren Publikumsliebling auf Schalke.

Hintergrund dessen ist, dass sich in den Niederlanden der Vertrag ohne diese Kündigung automatisch um ein Jahr zu denselben Konditionen verlängern würde, wie Sport1 zu berichten weiß.

Deshalb wurde der Vertrag mit dem Spitzenstürmer sogar schon zum 1. April gekündigt, eben, um dies fristgerecht zu tun, damit der Vertag nicht weiterläuft.

Allerdings geht es dabei weder persönlich um die Fähigkeiten von Klaas-Jan Huntelaar noch darum, besonders in seinem Falle das Gehalt zu zahlen, weil er möglicherweise recht gut verdient.

Vielmehr hat der Rekordmeister der Niederlande, Ajax eben, allen seinen Spielern diese fristgerechte Kündigung zukommen lassen. Da niemand absehen kann, wann überhaupt wieder Profifußball stattfinden wird, ist auch die Finanzierung von Ajax für die Zukunft unsicher. Deshalb sah man sich nun zu diesem Schritt gezwungen.

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Zusammenarbeit pausiert zunächst

Huntelaar, der aus dem Jahr 1983 stammt, stand mit seinen 36 Jahren ohnehin nahe vor dem Ende seiner Karriere, wenn auch nicht zwangsläufig sofort. Er wird schon einige Euro mehr verdient haben als seine teilweise sehr jungen Kollegen im Kader von Ajax Amsterdam, die nun zumindest vorerst ab der (normalerweise) kommenden neuen Saison ohne Beschäftigung dastehen.

Und da nirgendwo sonst in Europa noch Fußball gespielt wird (außer in Weißrussland, allerdings eher auf Amateurniveau), erhalten diese Kollegen ebenso wie Huntelaar selbst aktuell natürlich nirgendwo sonst eine Anstellung.

Gleichwohl ist es alles andere als ausgeschlossen, dass Ajax seine Spieler nach Überwinden der Corona-Krise weiterbeschäftigt. Ob Huntelaar dann auch noch dazu zählen wird, dürfte in seinem Falle aber etwas fraglicher als bei seinen jungen Kollegen sein.