DFB-Pokal

Nach Paderborn-Flop: Los bringt die Bayern im DFB-Pokal

Alexander Nübel
Foto: Christof Koepsel/Bongarts/Getty Images

Die Enttäuschung über das 1:1 gegen den Tabellenletzten SC Paderborn im eigenen Stadion war noch nicht ganz abgeklungen, da gab es die nächste interessante Nachricht rund um den FC Schalke 04. Ob es nun gut oder schlecht ist, dass man mit dem FC Bayern München den schwersten der verbliebenen Kandidaten in der Auslosung erhalten hat, muss jeder für sich selbst beurteilen. In jedem Fall kommt es am 3. oder 4. März zum erneuten Klassiker zwischen Schalke und dem FC Bayern in der Arena in Gelsenkirchen.

Die Resultate der letzten Aufeinandertreffen machen da nicht allzu viel Mut aus Schalker Sicht. Allen noch bestens in schlechter Erinnerung ist der Auftritt beim 0:5 in München, als man eigentlich deutlich zuversichtlicher als in früheren Jahren in die Allianz-Arena gereist war. Doch dort wurde man chancenlos nach allen Regeln der Kunst auseinandergenommen. Allerdings hatte dabei zweimal Ersatztorhüter Schubert mitgeholfen. Beim Pokalspiel in März wird dann wieder der wohl doch bessere Alexander Nübel das Tor gegen seine zukünftigen Teamkollegen hüten – und vielleicht eine Niederlage verhindern können.

Und eine gute Torhüterleistung wird sicher nötig sein, um in das Halbfinale im DFB-Pokal einzuziehen. Denn auch beim letzten Heimspiel hatte man deutlich mit 0:3 gegen diesen Gegner den Kürzeren gezogen. Schlimmer noch: die letzten 7 Spiele in Folge verlor man gegen Bayern, schaffte zuletzt im Februar 2017 ein 1:1. Der letzte Sieg gegen diesen Gegner datiert gar noch aus dem Jahr 2010!

Embed from Getty Images

Erinnerungen an Neuers Wechsel nach München

Dennoch sammelt z. B. Der Westen Argumente, warum die Schalker Fans und Spieler nicht so schwarz sehen sollten vor diesem schwierigen Duell. Muss sich dann aber damit begnügen, dass als letztmals ein Schalker Torhüter zum FC Bayern wechselt, im Sommer 2011 Manuel Neuer, der FC Schalke auch den Pokal gewann. Und: Immer, wenn die Schalker sich im Pokal gegen den FC Bayern durchsetzten, gewannen sie später auch den Cup.

Das dürfte dennoch nur ein wenig für Zuversicht sorgen, zumal man zuletzt ja auch gegen den SC Paderborn trotz vollem Stadion nicht gewinnen konnte. Fakt ist aber, dass man sich auf ein neuerliches sportliches Highlight in der Arena freuen kann und bekanntlich beginnen alle Fußballspiele mit dem Stand von 0:0. So lange es so bleibt, darf man auch als Schalker weiter von der Teilnahme am Endspiel in Berlin träumen – und von einem möglichen neuerlichen Gewinn des DFB-Pokals. Bis dahin sollte man aber zumindest seine Leistungen in der Liga wieder stabilisiert haben. Gelegenheit dazu gibt es bereits am Sonntag ab 18 Uhr, wenn man beim FSV Mainz 05 antritt.