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Rudy tritt gegen den Schalke nach: „Ich wurde als Spieler nicht geschützt“

Sebastian Rudy
Foto: Kaspar-Bartke/Bongarts/Getty Images

Sebastian Rudy hat den FC Schalke 04 für seinen Umgang mit ihm in der vergangenen Saison kritisiert. Im Interview mit dem Nachrichtenportal „t-online“ äußerte sich der 29-jährige über seine Zeit bei den Knappen und zeigte sich enttäuscht über die Art und Weise wie dieser in den Krisenzeiten behandelt wurde.

Im Sommer 2018 wechselte Sebastian Rudy vom FC Bayern zum FC Schalke 04. Offiziell steht der Mittelfeldspieler nach wie vor bei den Königsblauen unter Vertrag, jedoch wurde Rudy im vergangenen Sommer an die TSG Hoffenheim verliehen.

Während Rudy in der vergangenen Saison durchaus Probleme auf Schalke hatte und die hohen Erwartungen nicht wirklich erfüllen konnte, äußerte sich es nun erstmals über seine Zeit beim Revierklub und zeigte sich dabei durchaus kritisch. Gegenüber dem Nachrichtenportal „t-online“ betonte Rudy, dass er zum „Gesicht der Krise“ gemacht wurde: „Auch wenn ich die Fehler immer erst bei mir selbst suche und sicher welche gemacht habe: Da hat Schalke es verpasst, mich als Spieler zu schützen.“

Ursprünglich wollte Rudy in seiner zweiten Saison auf Schalke „voll angreifen“, doch am Ende kam alles anders: „Ich habe relativ schnell gemerkt, dass einige Dinge einfach nicht passen.“ Auch wenn er sich die Zeit bei S04 sicherlich anders vorgestellt hat, zieht er dennoch etwas positives daraus: „Es ist auch gut, mal schlechte Erfahrungen zu machen. Daraus kann man nur für die Zukunft lernen und so an ihnen wachsen.“

Vertraglich ist der deutsche Nationalspieler noch bis 2022 an die Knappen gebunden. Hoffenheim hat sich jedoch eine fixe Kaufoption gesichert und kann Rudy am Ende der Saison für 6 Millionen Euro fest verpflichten.