Schalke News

Stimmen zum 0:2 gegen Leipzig: „Es war ein Schritt nach vorne“

Miron Muslic
Foto: IMAGO

Der FC Schalke 04 hat es nicht geschafft, Wiedergutmachung für das unter der Woche bei Dynamo Dresden erlittene Aus in der zweiten Runde des DFB-Pokals zu betreiben. Stattdessen zogen die Königsblauen am Samstagnachmittag gegen RB Leipzig mit 0:2 den Kürzeren und blieben damit im vierten Heimspiel der Saison sowie zugleich im vierten Pflichtspiel in Folge ohne eigenes Tor. Und dennoch waren Spieler und Verantwortliche nicht vollends unzufrieden.


„Natürlich sind wir enttäuscht, heute wieder verloren zu haben. Aber wir haben einen guten Auftritt gezeigt, ich fand uns heute besser als in den vergangenen Wochen. In der ersten Halbzeit haben wir nach vorne guten Fußball gezeigt, letztlich müssen wir da noch zwingender werden, aber darauf kann man aufbauen“, konstatierte Kapitän Kenan Karaman, der auf der vereinseigenen Webseite den Elfmeter zum ersten Gegentreffer als fraglich einsortierte, insgesamt aber die positiven Aspekte betonte: „Wir haben mit Ball und in den offensiven Abläufen einen Schritt nach vorne gemacht und waren mutiger. Die Saison ist ein Marathon und wir werden unsere Tore schießen und Spiele gewinnen.“

Ähnliche Worte wählte in seinem Fazit auch Miron Muslic: „Die Mannschaft hat alles versucht, es war ein Schritt nach vorne“, kommentierte Schalkes Coach die Begegnung, der mit der Herangehensweise sehr einverstanden war, aber den fehlenden Führungstreffer bedauerte: „Wir haben heute eine Systemumstellung vorgenommen, weil wir wussten, dass wir nach vorne mehr Akzente setzen müssen. Die Umstellung auf die defensive Viererkette war zu keinem Zeitpunkt ein Problem. Im Gegenteil: Wir waren von Beginn an sehr energisch und aktiv und direkt im Spiel. Das Publikum hat sofort gemerkt, dass wir ein anderes Gesicht gezeigt haben. Wir hätten früh in Führung gehen können, das hätte uns ein Stück weit befreit.“

Ljubicic blickt zuversichtlich nach vorne

Dejan Ljubicic, der nach seinem 20-minütigen Comeback in Dresden diesmal schon eine gute halbe Stunde mitwirken konnte, freute sich zumindest über die eigenen Fortschritte: „Ich persönlich muss nach meiner Rückkehr langsam wieder rein und meine Form finden und will dem Team in den kommenden Spielen helfen.“

Dejan Ljubicic
Foto: Getty Images

Nachdem gegen Leipzig aus seiner Sicht „Kleinigkeiten bestraft“ wurden, richtet Ljubicic den Blick mit einer Portion Zuversicht nach vorne: „Wir müssen nun weiterarbeiten und beim Training fokussiert in jede Übung gehen. Es geht um den unbedingten Willen, das Tor machen zu wollen. Wir werden weitermachen und nicht müde Gas zu geben. Dabei helfen uns die Fans.“