Zwei Vereine wollen Donkor: Bei anderem Streichkandidaten hat Schalke ein Problem

Nach zwei Anfragen wächst beim FC Schalke 04 die Hoffnung auf einen Abschied von Anton Donkor. Bei einem anderen Streichkandidaten sieht es dagegen deutlich schlechter aus.
Beim FC Schalke 04 laufen die Planungen für die Wintertransferperiode bereits auf Hochtouren. Die Königsblauen wollen ihren Kader gezielt verstärken, haben dafür allerdings nur wenig Geld zur Verfügung. Umso wichtiger wäre es, sich von Spielern zu trennen, die sportlich keine Rolle mehr spielen.
Bei Anton Donkor gibt es nun Hoffnung auf einen Abschied. Bei Tomas Kalas gestaltet sich die Situation dagegen deutlich schwieriger. Wie die Sport Bild berichtet, haben gleich zwei Vereine Interesse an Donkor angemeldet. Demnach beschäftigen sich die Go Ahead Eagles Deventer aus den Niederlanden und der belgische Erstligist KVC Westerlo mit einer Verpflichtung des 28-Jährigen im Winter.
Der Linksverteidiger besitzt auf Schalke keine Perspektive mehr. Unter Trainer Miron Muslic gehört Donkor nicht zum Profikader und kam zuletzt ausschließlich in der Regionalliga zum Einsatz. Dort absolvierte er neun der ersten 14 Saisonspiele für die U23. Ein Wechsel könnte für beide Seiten sinnvoll sein. Donkor soll selbst daran interessiert sein, seine Karriere bei einem anderen Verein wieder anzukurbeln.
Während Donkor gehen könnte: Kalas will bei Schalke bleiben
Schalke würde den Verteidiger offenbar sogar ablösefrei ziehen lassen. Entscheidend wäre vor allem die finanzielle Entlastung, schließlich verdient Donkor dem Bericht zufolge rund 800.000 Euro jährlich. Bei Tomas Kalas sieht die Lage hingegen anders aus. Der Innenverteidiger steht ebenfalls auf der Streichliste, hat aber offenbar keine Eile, Gelsenkirchen zu verlassen.

Laut Sport Bild möchte der 33-Jährige seinen bis zum Saisonende laufenden Vertrag voraussichtlich erfüllen. Konkrete Interessenten gibt es derzeit nicht. Besonders bitter für Schalke: Kalas kassiert angeblich rund 700.000 Euro im Jahr, spielt sportlich aber überhaupt keine Rolle mehr. Anders als Donkor wurde er in dieser Saison nicht einmal in der Regionalliga eingesetzt.
Zusammen belasten beide Verteidiger die Gehaltsliste mit rund 1,5 Millionen Euro jährlich. Geld, das Schalke dringend für Verstärkungen gebrauchen könnte. Das Transferbudget soll aktuell lediglich bei etwa einer Million Euro liegen. Im Winter sollen möglichst ein bis zwei günstige Neuzugänge kommen. Vor allem die Offensive steht dabei im Fokus. Besonders interessant sind Spieler, deren Verträge im kommenden Sommer auslaufen und die deshalb bereits im Januar für eine geringe Ablöse zu haben wären.