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„Diese Ausdrücke braucht es nicht“: Eberl attackiert Schalke-Fans wegen Neuer

Manuel Neuer
Foto: IMAGO

Der FC Schalke bereitet Manuel Neuer bei seiner Rückkehr nach Gelsenkirchen einen frostigen Empfang. Bayern-Boss Max Eberl übt anschließend deutliche Kritik an Teilen der königsblauen Fans.


Die Rückkehr von Manuel Neuer nach Gelsenkirchen ist von lautstarken Reaktionen der Schalke-Anhänger begleitet worden. Beim Bundesliga-Duell zwischen dem FC Schalke 04 und dem FC Bayern (0:0) musste sich der frühere Schalke-Keeper Pfiffe und spöttische Gesänge anhören. Bayern-Sportvorstand Max Eberl kritisierte anschließend Teile der Fanszene deutlich.

Bereits beim Aufwärmen in der Veltins-Arena wurde Neuer von der Nordkurve ausgepfiffen. Unter anderem sangen die Anhänger: „Wir sind Schalker und du nicht.“ Auch während der Partie waren immer wieder Pfiffe zu hören, sobald der 40-Jährige am Ball war. Eberl lobte zunächst den Großteil der Anhängerschaft der Königsblauen, störte sich jedoch an einigen Äußerungen.

Mit Blick auf Neuers Karriere erinnerte er daran, welchen Anteil der Verein an dessen Entwicklung hatte. Die Fans sollten „stolz sein, dass sie so einen großartigen Jungen in ihrer Knappenschmiede ausgebildet haben, der dann Schritte in den Weltfußball getan und Welttorhüter sowie Weltmeister geworden ist.“

Manuel Neuer reagiert auf Pfiffe der Schalke-Fans

Dass ein ehemaliger Spieler beim Gegner ausgepfiffen werde, wollte der Bayern-Sportvorstand den Fans grundsätzlich nicht vorwerfen. Bei Beleidigungen zog er allerdings eine klare Grenze: „Man kann pfeifen, weil man gegen Bayern ist, aber diese Ausdrücke braucht es nicht.“ Neuer selbst ging mit dem Empfang deutlich gelassener um. Auf SPORT1-Nachfrage erklärte der ehemalige Nationaltorhüter: „Das ist ja Liebe, das weiß ich. Das war eigentlich ein Kompliment.“

Manuel Neuer
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Auch Lothar Matthäus hätte sich einen anderen Umgang mit dem Bayern-Keeper gewünscht. Gerade angesichts eines möglicherweise letzten Bundesliga-Jahres Neuers meinte der Rekordnationalspieler: „Aber eigentlich sollten sie Manuel Neuer mit Applaus empfangen, gerade in seinem letzten Bundesliga-Jahr.“

Die schwierige Beziehung zwischen Neuer und Teilen der Schalke-Fans reicht weit zurück. Der gebürtige Gelsenkirchener wurde bei den Königsblauen ausgebildet und schaffte dort den Sprung zum Profi. Sein Wechsel zum FC Bayern im Jahr 2011 sorgte bei vielen Anhängern für großen Unmut. Auch Jahre später wird Neuer deshalb bei Auftritten in seiner früheren sportlichen Heimat regelmäßig ausgepfiffen.