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Basler ledert gegen Schalke-Neuzugang: „Wo war er in den letzten 25 Jahren?“

Mario Basler
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Der FC Schalke darf sich laut Mario Basler gute Chancen auf den Klassenerhalt ausrechnen. Bei einem prominenten Neuzugang der Königsblauen hat der Ex-Nationalspieler allerdings große Zweifel.


Für die Bundesliga-Aufsteiger dürfte es in der neuen Saison vor allem um den Klassenerhalt gehen. Mario Basler sieht dabei allerdings deutliche Unterschiede. Während der frühere Nationalspieler dem SC Paderborn kaum Chancen ausrechnet, bewertet er die Situation beim FC Schalke 04 wesentlich positiver. Ausgerechnet bei einem prominenten Neuzugang der Königsblauen hat der 57-Jährige jedoch erhebliche Zweifel.

Im Podcast Basler ballert legte sich Basler vor dem Saisonstart am 28. August auf Paderborn als großen Abstiegskandidaten fest. „Für mich hat Paderborn keine Chance, in der Liga zu bleiben“, erklärte der ehemalige Bayern-Profi. Dem Hamburger SV prophezeit er ebenfalls eine schwierige Spielzeit. Die Königsblauen hält Basler dagegen für konkurrenzfähiger: „Ich traue Schalke schon zu, dass sie um Platz 14, 15 oder 16 spielen.“

Ein Grund für seinen Optimismus ist die Entwicklung der vergangenen Jahre. Die Entscheidung für Miron Muslic als Trainer bewertet Basler positiv. Entscheidend sei dabei auch gewesen, einen Coach von außerhalb des Schalker Umfelds zu verpflichten.

Schalke: Basler lobt Baumann und kritisiert Gosens

Sportchef Frank Baumann, den Basler aufgrund dessen Zeit bei Werder Bremen zunächst kritisch gesehen hatte, konnte ihn ebenfalls überzeugen. „Aber man muss sagen: Glückwunsch, alles richtig gemacht, tolle Transfers gemacht, vor allem in der zweiten Liga.“

Robin Gosens
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Bei Robin Gosens fällt Baslers Urteil dagegen wesentlich kritischer aus. Der 32-Jährige wechselte auf Leihbasis von der AC Florenz zu Schalke. Was vielerorts als Transfercoup angesehen wird, sorgt beim Europameister von 1996 für Fragezeichen. „Bei Gosens bin ich mir nicht sicher, ob das ein guter Transfer war, ob das der richtige Transfer war“, erklärte Basler.

Auch die Aussagen des Neuzugangs bei seiner Vorstellung überzeugten ihn nicht. Vor allem Gosens‘ Bezug zu den Königsblauen hinterfragte Basler deutlich: „Wo war er in den letzten 25 Jahren für Schalke?“ An seiner grundsätzlichen Einschätzung der Königsblauen ändert die Gosens-Verpflichtung allerdings wenig. Basler sieht Schalke im Abstiegskampf besser gerüstet als einige Konkurrenten und glaubt an realistische Chancen auf den Ligaverbleib.