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„Königstransfer“ und „Publikumsliebling“: Mega-Lob für S04-Neuling

Junior Adamu, Satoshi Tanaka und Miron Muslic
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Satoshi Tanaka erhält im Podcast 50+2 großes Lob. Demnach ist der Schalke-Neuzugang ein „Königstransfer“ der auch dem BVB helfen könnte.


Satoshi Tanaka hat bei Schalke 04 noch kein Pflichtspiel absolviert und sorgt dennoch bereits für große Begeisterung. Im Podcast „50+2“ haben Niklas Levinsohn und Nico Heymer den bisherigen Transfersommer analysiert und dabei besonders den Tanaka hervorgehoben. Ihr YouTube-Kanal „Calcio Berlin“ zählt rund 300.000 Follower, zudem begleiteten sie unter anderem für MagentaSport die Europa- und Weltmeisterschaften.

Das bisherige Fenster bewerten sie „im Rahmen der Möglichkeiten mit der Note 1“.  Die günstigen Verpflichtungen von Eric Junior Dina Ebimbe und Junior Adamu für jeweils rund 800.000 Euro kommen gut an. Noch größer ist allerdings das Lob für Tanaka.

„Satoshi Tanaka ist für mich der Königstransfer“, erklärt Heymer. Gemeinsam mit Soufiane El-Faouzi könne der Japaner eines der „fiesesten und fleißigsten“ Mittelfeldduos der Bundesliga bilden. Auch Levinsohn sieht Tanaka im Duell mit Ron Schallenberg um den Platz auf der Sechs deutlich vorne. Schallenberg bringe zwar Vorteile in der Luft mit, ansonsten gefalle ihm die Kombination aus Tanaka und El-Faouzi „sehr, sehr gut“.

Levinsohn ist bereits seit Tanakas Zeit bei Fortuna Düsseldorf ein großer Fan des 23-Jährigen. Damals schlug er den Japaner sogar als Kaderoption für Borussia Dortmund vor. Nun traut er ihm auf Schalke den nächsten Schritt zu. „Bei Tanaka gehe ich fest davon aus, der wird da Publikumsliebling werden“, sagt Levinsohn. Er bringe „alles mit, was dieser Verein historisch liebt bei einem Fußballspieler: Demut und trotzdem eine Gier auf Zweikämpfe.“

Tanaka will in Uchidas Fußstapfen treten

Für Tanaka schließt sich auf Schalke ein Kreis. Der Japaner verriet, dass er bereits als Kind viele Spiele des S04 verfolgt habe. Der Grund dafür war Atsuto Uchida: „Ich wollte auch für diesen großen Verein in der Bundesliga spielen, so wie Atsuto“.

Atsuto Uchida
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Uchida wechselte 2010 von den Kashima Antlers nach Gelsenkirchen und entwickelte sich in sieben Jahren mit 153 Pflichtspielen zum Publikumsliebling. Mit Schalke gewann er den DFB-Pokal und erreichte das Champions-League-Halbfinale. Zahlreiche japanische Fans reisten einst eigens wegen Uchida nach Gelsenkirchen. Schalke reagierte damals unter anderem mit einem eigenen japanischen Twitter-Account auf den Japan-Hype.

Tanaka bringt damit eine besondere Verbindung zum S04 mit. Er folgt seinem Idol zu einem Klub, der gleichzeitig genau die Eigenschaften verkörpert, für die ihn Levinsohn lobt. Sollte der laufstarke Sechser diese Mischung aus Demut, Einsatz und Zweikampfhärte auch auf dem Platz zeigen, könnte die Geschichte von Uchida und Schalke schon bald eine neue japanische Fortsetzung bekommen.