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Goretzka, Meyer und co. – Diese Ex-Schalker suchen noch einen Klub

Max Meyer
Foto: IMAGO

Die Transferphase ist in vollem Gange und auch der FC Schalke 04 ist weiter aktiv. Einige ehemalige S04-Stars stehen noch ohne Klub da.


Am Montag verkündete der FC Schalke 04 endlich das, worauf alle Anhänger der Königsblauen hingefiebert haben. Edin Dzeko bleibt auch in der Bundesliga an Bord und hat einen neuen Vertrag am Berger Feld unterzeichnet. Der 40-jährige Bosnier soll der Mannschaft mit seiner Erfahrung im Oberhaus helfen und an die starke Rückrunde anknüpfen.

Vor der erneuten Unterschrift galt der Routinier einen Monat lang als vereinslos. Ein „Schicksal“, das er sich währenddessen mit so manchem ehemaligen Schalker teilte. Aus der Aufstiegsmannschaft suchen derzeit Paul Pöpperl und Henning Matriciani einen neuen Arbeitgeber. Beide arbeiten nach Kreuzbandverletzungen an ihrer Rückkehr, Fanliebling Matriciani hält sich sogar auf Schalke fit.

Goretzka und Meyer: Unterschiedliche Karriereverläufe seit 2018

Eine sportliche Zukunft in Königsblau werden aber beide nicht haben. Matriciani war nur mangels Angebote auch 2025/2026 Teil des Kaders und kam unter Miron Muslic nur einmal zum Einsatz. Paul Pöpperl durfte nach guten Leistungen in der U23 dreimal bei den Profis reinschnuppern und stand aufgrund einer Verletztenmisere im Dezember sogar gegen Fortuna Düsseldorf in der Startelf. Trotz einer ansprechenden Leistung blieb ihm der dauerhafte Durchbruch in Liga zwei jedoch verwehrt.

Deutlich prominenter, dafür aber auch schon deutlich länger nicht mehr auf Schalke, ist Leon Goretzka. Der deutsche Nationalspieler hatte S04 2018 in Richtung FC Bayern verlassen und sammelte mit dem Rekordmeister seitdem fleißig Titel, darunter sieben Meisterschaften und die Champions League 2020. Nach acht Jahren haben sich die Wege getrennt. Goretzka wurde unter anderem mit Atletico und der AC Milan in Verbindung gebracht, unterschrieben hat der Mittelfeldspieler bisher jedoch nirgends.

Leon Goretzka
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Zeitgleich mit Goretzka kehrte auch Max Meyer den Knappen den Rücken. Seit dem unschönen Abschied samt Berater-Ärger lief das einstige Top-Talent in sechs verschiedenen Ländern auf. Für Crystal Palace, der 1. FC Köln, Fenerbahce, Midtjylland, Luzern und zuletzt APOEL Nikosia stand der inzwischen 30-Jährige auf dem Rasen, nur in der Schweizer Super League wusste er dabei dauerhaft zu gefallen. Jetzt ist der Ex-Nationalspieler auf Vereinssuche.

Ex-Schalker Max beendet J-League-Abenteuer nach sieben Wochen

Für Cedric Teuchert, der von Januar 2018 bis Juli 2019 für S04 auflief, endete das Kapitel Major League Soccer vor wenigen Wochen. Der Mittelstürmer ist seit seinem Abschied von St. Louis CITY SC ablösefrei zu haben. Das gilt auch für den 25-jährigen Can Bozdogan, der Schalke 2021 für Besiktas verlassen hatte und zuletzt in der Eredivisie für Utrecht auflief.

Schon seit April wartet Philipp Max auf ein passendes Vertragsangebot. Der dreimalige Nationalspieler und Sohn von Ex-Schalke-Stürmer Martin Max debütierte einst im Derby in der Bundesliga, schaffte aber erst in Karlsruhe den Sprung zum Profi. Über Augsburg und Eindhoven landete er schließlich bei Eintracht Frankfurt. 2024 unterschrieb er bei Panathinaikos, im Februar 2026 wurde sein Vertrag nach nur neun Einsätzen wieder aufgelöst. Noch schlechter lief es daraufhin in Japan. Die Zusammenarbeit mit Gamba Osaka endete nach sieben Wochen – ohne auch nur ein Spiel in der J-League bestritten zu haben.

Philipp Max
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„Nachdem ich mich in den letzten Wochen intensiv mit meiner körperlichen Verfassung auseinandergesetzt habe, bin ich zu dem Schluss gekommen, dass es mir schwerfallen wird, auf dem Platz einen ausreichenden Beitrag für die Mannschaft zu leisten“, erklärte Max: „Diese Entscheidung ist mir nicht leichtgefallen, aber ich halte sie für die beste Wahl als Profi. Ich wünsche Gamba Osaka weiterhin viel Erfolg. Ich werde den Verein auch in Zukunft mit Respekt verfolgen.“