Schalke-Sorgen wachsen: Robin Gosens droht längere Pause

Nach dem 5:0-Testspielsieg gegen Hessen Kassel muss der FC Schalke 04 um Robin Gosens bangen. Dem Neuzugang droht offenbar eine mehrwöchige Verletzungspause.
Der FC Schalke 04 muss sich nach dem deutlichen 5:0-Testspielsieg bei Hessen Kassel offenbar auf einen längeren Ausfall von Robin Gosens einstellen. Der Neuzugang verletzte sich bereits in der Anfangsphase der Partie und droht nun weite Teile der Vorbereitung zu verpassen.
Schon nach wenigen Sekunden wurde Gosens in einem Zweikampf am linken Bein hart getroffen. Der 32-Jährige versuchte zunächst weiterzuspielen, musste in der 13. Minute jedoch ausgewechselt werden. Zwar konnte der Linksverteidiger den Platz noch ohne fremde Hilfe verlassen, inzwischen besteht beim Verein aber laut einem Bericht der BILD die Sorge, dass die Oberschenkelverletzung schwerwiegender ist als zunächst angenommen. Eine endgültige Diagnose wird nach weiteren Untersuchungen am Montag erwartet.
Für Schalke wäre ein längerer Ausfall besonders bitter. Gosens, der erst vor knapp zwei Wochen per Leihe mit anschließender Kaufpflicht von der AC Florenz zu den Königsblauen gewechselt war, ist als Führungsspieler und feste Größe auf der linken Seite eingeplant.
Schalke hofft auf rechtzeitige Rückkehr von Robin Gosens
Durch die Verletzung könnte er nun einen Großteil der verbleibenden Vorbereitung verpassen. Bis zum Bundesliga-Auftakt bleiben allerdings noch rund vier Wochen, sodass sich die Zahl der verpassten Pflichtspiele möglicherweise in Grenzen hält.

Positive Nachrichten gibt es dagegen bei Dejan Ljubicic. Der Mittelfeldspieler musste gegen Hessen Kassel nach einem Foul ebenfalls vorzeitig vom Platz, nachdem er sichtbar angeschlagen war. Nach ersten Erkenntnissen liegt laut Informationen der BILD jedoch keine schwerwiegende Verletzung vor. Der Österreicher soll offenbar bereits in der kommenden Woche wieder ins Mannschaftstraining einsteigen können.
Sollte Gosens tatsächlich länger fehlen, könnte Vitalie Becker erneut in den Fokus rücken. Der 21-Jährige ersetzte den Neuzugang in Kassel, zeigte eine überzeugende Leistung und bereitete sogar einen Treffer vor. Damit empfahl sich der Youngster als erste Alternative für die linke Außenbahn.