Korb für Königsblau: Diogo Leite lehnt Millionen-Angebot von Schalke 04 ab

Die Klubs stehen Schlange. Eine Entscheidung über seine fußballerische Zukunft getroffen hat Diogo Leite bislang allerdings nicht. An dem 27 Jahre alten vereinslosen Innenverteidiger, zuletzt in Diensten des 1. FC Union Berlin, zeigte auch der FC Schalke 04 offenbar ernsthaftes Interesse.
Italien, Spanien, Türkei, Ruhrpott oder doch in die Wüste? Diogo Filipe Monteiro Pinto Leite, wie der Portugiese mit vollem Namen heißt, besitzt offenbar die Qual der Wahl. Der al-Diraiyah FC aus Saudi-Arabien schien einer Verpflichtung schon ziemlich nahe gekommen zu sein. Laut Berliner Kurier entschied sich der Abwehrmann aber kurzfristig gegen ein Engagement beim Aufsteiger in die Saudi Pro League. Offerten von Lazio Rom und Deportivo A Coruña grätschten dazwischen und stellen offenbar interessantere Alternativen dar.
Eine Unterschrift hat Leite aber weder in der italienischen Hauptstadt noch beim Erstliga-Rückkehrer aus Galizien geleistet. Verlockender als ein Angebot aus der Wüste dürfte zweifelsohne auch die Offerte aus Gelsenkirchen gewesen sein. Nach Informationen der SPORT BILD hat Schalke 04 im Werben um Diogo Leite (27) offenbar alles auf eine Karte gesetzt. Königsblau lockte den ablösefreien Innenverteidiger mit einem Jahressalär von 1,5 Millionen Euro sowie einem Handgeld in Höhe von 250.000 Euro. Trotz dieses lukrativen Vorschlags erteilte der Portugiese dem Aufsteiger jedoch eine Absage.
Alternative verpflichtet
Dem Bericht zufolge haben die Verantwortlichen von Schalke 04 um Sportvorstand Frank Baumann (50) sich auf eine vereinsinterne Gehaltsobergrenze von 1,5 Millionen Euro geeinigt. Für Leite wäre der Klub bereit gewesen, bis an das absolute Limit zu gehen. Ausgereicht hat es aber offensichtlich nicht.

Das Interesse der Knappen ist nicht neu. Erste Meldungen über eine mögliche Verpflichtung Leites tauchten bereits vor Wochen auf. Der Transfer von Maximilian Wöber (28) von Leeds United darf durchaus als eine Reaktion auf das Nein des Portugiesen zu sehen sein.