Schalke feiert Neuzugang: „Hervorragendes Preis-Leistungsverhältnis“

Der FC Schalke 04 hat mit Maximilian Wöber einen erfahrenen Bundesliga-Verteidiger ablösefrei verpflichtet. Intern wird der Transfer sogar als „hervorragendes Preis-Leistungsverhältnis“ gefeiert.
Mit Maximilian Wöber hat der FC Schalke 04 einen ablösefreien Neuzugang verpflichtet, der vereinsintern offenbar für große Zufriedenheit sorgt. Nachdem der Vertrag des österreichischen Nationalspielers bei Leeds United aufgelöst worden war, schlugen die Königsblauen kurzfristig zu. Laut einem Bericht des kicker musste Schalke keine Ablöse zahlen, zudem soll Wöber von seinem ehemaligen Klub eine Abfindung erhalten haben. Entsprechend wird der Transfer intern als „hervorragendes Preis-Leistungsverhältnis“ bewertet.
Der 28-Jährige unterschrieb zunächst einen Vertrag bis 2026. Dieser verlängert sich automatisch, wenn Wöber eine festgelegte Anzahl an Pflichtspieleinsätzen erreicht. Mit diesem Modell berücksichtigt Schalke auch die Verletzungshistorie des Innenverteidigers, der in der vergangenen Saison während seiner Leihe zu Werder Bremen lediglich auf drei Einsätze kam.
Der Wechsel selbst kam innerhalb kürzester Zeit zustande. „Stressig“ sei alles gewesen, berichtete Wöber nach seiner Ankunft im Trainingslager gegenüber dem kicker. Er habe „relativ spontan grünes Licht bekommen“, ehe ihm gesagt wurde: „Pack die Sachen und komm ins Trainingslager.“
Schalke feiert Transfer von Maximilian Wöber
Wenig später stand er bereits mit seinen neuen Mitspielern auf dem Platz. Beim ersten gemeinsamen Essen musste er sich traditionell mit einem Lied vorstellen. Seine Wahl fiel auf den Oasis-Klassiker Wonderwall.

Noch benötigt Wöber etwas Zeit, um wieder bei 100 Prozent zu sein. Trotz intensiven Trainings fehlt ihm aktuell die Spielpraxis. „Ich fühle mich so gut wie die vergangenen zwei Jahre nicht“, sagte der Verteidiger dennoch optimistisch. Sein Ziel sei es, „in den nächsten vier bis sechs Wochen“ so weit zu sein, dass niemand mehr an seiner Einsatzfähigkeit zweifle.
Sportlich soll Wöber künftig vor allem Hasan Kurucay auf der linken Innenverteidigerposition Konkurrenz machen. Als Linksfuß bringt er dabei ein Profil mit, das im Schalke-Spielsystem gefragt ist. „In den Systemen, die wir spielen wollen, hilft ein linker Fuß“, erklärte der 31-fache Nationalspieler, der sich nicht nur auf dem Platz, sondern auch als Führungsspieler einbringen möchte. „Ich kann zudem auch in der Kabine ein Faktor sein.“