S04-Star Timo Becker mit ungewöhnlichem Plan nach der Karriere

Becker spricht im S04-Podcast mit Karius und Schallenberg über seine Leidenschaft abseits des Platzes und seinen Plan nach dem Karriereende.
Wer denkt, Schalkes Timo Becker interessiert sich ausschließlich für Fußball, der liegt falsch. Der 29-Jährige hat längst eine neue Leidenschaft, und zwar Kaffee und das Rösten. Im Podcast „Sach ma Schalke!“ von ihm und Ron Schallenberg sprach der Innenverteidiger über dieses Hobby und seine Pläne für die Zeit nach der aktiven Karriere.
Zuvor hatte Podcast-Gast und Stammkeeper Loris Karius von seiner Modemarke „Karia“ und seinen Interessen neben dem Fußball erzählt. Dabei betonte er, wie wichtig es gerade im Herbst einer Karriere sei, sich auch abseits des Sports neue Interessen aufzubauen: „Ich bin ein Fan davon, wenn du dein Interessenfeld auch ein bisschen vergrößerst. Gerade jetzt, wenn du schon im Herbst deiner Karriere bist, musst du irgendwann für dich ein Gefühl bekommen: Was macht dir vielleicht später mal Spaß?“
Ron Schallenberg wollte daraufhin von Becker wissen, ob auch er bereits einen Plan für die Zeit nach dem Fußball habe. Die Antwort kam prompt: „Ja, ich habe mich jetzt mit Kaffee ein bisschen beschäftigt. Ich habe mir jetzt eine Röstmaschine gekauft und fange langsam an, eigene Röstungen zu machen.“ Der Schalker will dabei nicht nur selbst experimentieren. Seine Teamkollegen sollen künftig ebenfalls Probierpackungen erhalten. Im Urlaub besuchte Becker zudem eine Kaffeeplantage, um den gesamten Prozess vom Anbau bis zur fertigen Bohne kennenzulernen.
Vom beinharten Verteidiger zum Café-Besitzer?
Ganz neu ist Beckers Leidenschaft allerdings nicht. Bereits vor mehr als einem Jahr erzählte er im selben Podcast von seiner Siebträgermaschine und seinen ersten Versuchen als Hobby-Barista. Schon vor einem Jahr beschäftigte er sich mit Latte Art und konnte sich vorstellen, aus dem Hobby irgendwann ein eigenes Café zu machen.

„Ich bin nicht abgeneigt. Ich könnte es mir echt vorstellen, weil ich da echt Spaß dran habe“, erklärte Becker. Als mögliche Mitstreiterin brachte er die Mutter seiner Verlobten ins Spiel, als potenziellen Partner seinen Freund und Ex-Mitspieler Marvin Schulz von Preußen Münster.
Schallenberg erinnerte zudem daran, dass der Ex-Schalker Cedric Brunner bereits ein Café in Düsseldorf eröffnet hat. Becker hätte damit also einen Ansprechpartner aus dem eigenen Fußballumfeld. Vorerst bleibt das Café allerdings Zukunftsmusik. Aktuell gilt Beckers voller Fokus der Bundesliga-Saison mit Schalke – und vielleicht sorgt der selbst geröstete Kaffee dabei schon bald für die nötige Wachheit im Kampf um den Klassenerhalt.