Unzureichendes Angebot: Platzt Schalkes Lindström-Deal?

Der FC Schalke 04 will Jesper Lindström von der SSC Napoli verpflichten. Seit geraumer Zeit laufen die Verhandlungen bereits, zuletzt waren die Königsblauen durchaus optimistisch.
Doch die Verhandlungen sind zäh. Und die Italiener haben gewisse Vorstellungen, von denen sie nicht abrücken wollen. Das kann jetzt sogar zu einem Problem für die Königsblauen werden.
Denn wie bei allen anderen Transfers, die Schalke in diesem Sommer tätigt, muss auch hier eine gewisse finanzielle Marschroute verfolgt werden. Zu viel bieten kann Schalke nicht, ins Risiko gehen ebenfalls nicht.
Schalke: Lindström-Deal droht zu platzen
Die aktuelle Lage ist so: Neapel hat nun auf einmal doch wieder in Erwägung gezogen den Offensivspieler zu behalten. Das liegt daran, dass es noch immer kein Angebot gibt, das die Partenopei halbwegs zufrieden stellt. Schalke muss nachlegen und hat das laut Gianluca di Marzio in den Gesprächen auch mitgeteilt bekommen.

Frank Baumann und co. müssen jetzt genau abwägen wie viel höher man noch gehen kann und welches Risiko in dieser Personalie am Ende überhaupt tragbar ist.
Derweil ist man in Neapel der Meinung, dass man Lindström wenn alle Stricke reißen auch noch einmal integrieren kann. Und zwar als flexible Offensivoption, die im Zentrum und auch auf dem Flügel zum Einsatz kommen kann. Der Ex-Frankfurter, der in den letzten Jahren nicht gerade die großen Bäume ausriss, scheint dafür sogar offen zu sein.
Auf Schalke könnte er allerdings eine deutlich größere Rolle spielen und sehr regelmäßig zum Einsatz kommen. Womöglich ist genau das der Punkt, der ihn selbst am Ende doch zu einem Schalke-Wechsel tendieren lässt. In jedem Fall will Neapel entweder am Ende des Trainingslagers Ende Juli oder nach der nächsten Vorbereitungsphase dann Anfang August eine Entscheidung treffen, die in diesem Fall dann auch final ist.